TSG Hofherrnweiler: Daniel Serejo erwartet hitziges Derby

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Daniel Serejo freut sich auf das Derby gegen seinen Ex-Club Essingen.

Der Allrounder der TSG Hofherrnweiler und ehemalige Akteur des TSV Essingen gibt einen persönlichen Einblick über das Top-Duell am Mittwochabend gegen den TSV. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Hofherrnweiler-Unterrombach

Vier Jahre verbrachte Daniel Serejo beim TSV Essingen, ehe 2018 eine neue sportliche Herausforderung sucht. Nach einem halben Jahr bei der Normania in Gmünd, wechselte Serejo zur TSG Hofherrnweiler.

Vor dem anstehenden Derby zwischen seinem alten Verein, dem TSV Essingen, und seiner TSG, sprachen wir mit dem Allrounder, der sich zentral von der Sturmspitze bis zur Sechser- Position überall wohl fühlt.

Herr Serejo, wie bewerten Sie Ihren Saisonstart?

Daniel Serejo: Sehr positiv. Wir hatten eine gute Vorbereitung, sind im Pokal weitergekommen und nahezu alle Spieler im Kader sind fit. Am wichtigsten ist es jedoch, dass wir es wieder geschafft haben eine starke Einheit zu bilden, daher wirft uns die erste Niederlage vom vergangenen Wochenende nicht um.

Was darf man in der kommenden Saison von der TSG erwarten?

Ich erwarte in diesem Jahr eine extrem starke Verbandsliga. Dazu haben wir mit Gmünd, Essingen und Dorfmerkingen einige Derbys gegen sehr starke Mannschaften. Ich hoffe, dass wir eine Saison spielen können, in der wir nie etwas mit Abstieg zu tun haben. Das Saisonziel ist natürlich der Klassenerhalt, aber ich würde mir wünschen, dass es auch nicht allzu spannend wird.

Wie schätzen Sie den kommenden Gegner aus Essingen ein?

Trotz des schwierigen Saisonstarts, dem Ausscheiden im Pokal und der Derbyniederlage gegen Gmünd bin ich mir sicher, dass der TSV in dieser Saison wieder oben mitspielen wird. Der Kader hat sich etwas verändert und muss sich erst mal finden.

Wie nah sind Sie noch an den Geschehnissen in Essingen dran?

Inzwischen nicht mehr so nah. Am Anfang war da noch viel Kontakt zu ehemaligen Mitspielern, aber inzwischen ist da kaum noch Kontakt vorhanden.

Was erwarten Sie für ein Derby?

Ich erwarte auf jeden Fall ein kampfbetontes Spiel, es wird definitiv sehr hitzig. Ich hoffe auf viele Zuschauer, um das Derby vor einer würdigen Kulisse spielen zu können.

Und was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft?

Ich erwarte, dass wir Paroli bieten können. Ich erwarte, dass wir mutig sind und mit Essingen auf Augenhöhe agieren. Mit dem nötigen Glück, dass man in so einem Spiel braucht, bin ich mir sicher, dass wir auch die Punkte einfahren können.

Wie bereitet sich Ihre Mannschaft auf dieses besondere Derby vor?

Diese Woche ist natürlich erst mal Regeneration angesagt und dann bin ich mir sicher, dass unser Trainer sich wieder einen guten Plan für dieses Spiel überlegen wird. Bisher konnten wir kein Verbandsligaspiel gegen Essingen gewinnen, da wird es jetzt Zeit das mal zu ändern.

Gehen Sie aufgrund der Bilanz als Außenseiter in die Partie?

Derbys sind immer ganz besonders schöne Spiele in denen alles passieren kann. Deswegen gibt es da für mich nie einen klaren Favoriten. Ich sehe uns daher nicht als Außenseiter.

Wer sind für Sie die Schlüsselspieler auf Essinger Seite?

Essingen lebt glaub ich schon viel von den Führungsspielern, die unheimlich Erfahrung und Qualität mitbringen. Auracher oder Weissenberger sind beispielsweise Spieler, die ein Team mitreißen und Spiele an guten Tagen mit ihrer Qualität entscheiden können.

Und in Ihrer Mannschaft?

Da muss ich Nico Zahner nennen. Ich hoffe, dass er einsatzbereit sein wird, aber wenn er auf dem Platz stehen kann, sind unsere Chancen auf Punkte definitiv größer.

Was gibt Zahner eurem Spiel?

Wir sind eine sehr starke Truppe und agieren als Mannschaft richtig gut. Nico kreiert jedoch spezielle Momente und besondere Aktionen, die einfach auch Siege bringen und zu denen nur er mit seiner Qualität in der Lage ist.

Worin unterscheiden sich die zwei Vereine am meisten?

Hofherrnweiler ist ein sehr großer Verein mit vielen Abteilungen. Hier kennt man sich und wird immer unterstützt. Egal was passiert, der Zusammenhalt im Verein ist immer da. Zu meiner Zeit in Essingen, war es nicht immer so, dass der Zusammenhalt so stark war. Wir haben schon ein besonderes Wir-Gefühl, nicht nur in der Fußballabteilung, sondern im ganzen Verein.

Auf welches Wiedersehen freuen Sie sich besonders?

Die Spieler treffe ich ja immer wieder. Daher freue ich mich vor allem auf Begegnungen mit Zuschauern, die mich damals immer unterstützt haben. Auch auf Siad Esber freue ich mich und ganz besonders auf den Betreuer Helmut Fritz, zu dem ich immer eine besonders gute Beziehung während meiner Zeit in Essingen hatte.

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