TSG Hofherrnweiler: Platz sechs ist noch möglich

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Symbolbild

Fußball, Verbandsliga Die Elf von Trainer Patrick Faber gastiert im letzten Saisonspiel bei der TSG Tübingen.

Tübingen. Am Samstag steht für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach der letzte Tanz nach einer unerwartet starken Spielzeit bei den Namensvettern aus Tübingen an. Dass man am letzten Spieltag der Saison zum Tabellenneunten reist, hätte nach Abschluss der Hinrunde wohl weder die TSG aus Hofherrnweiler noch die aus Tübingen gedacht. Anpfiff: 15.30 Uhr.

Waren die Tübinger zum Ende des letzten Kalenderjahres doch auf dem 17. Platz und damit noch mitten im Abstiegskampf, spielte die Truppe aus der Universitätsstadt eine mehr als starke Rückrunde. Mit dem Abstieg hatte die Mannschaft von Michael Frick am Ende nichts mehr zu tun. Mit elf Siegen und Platz sechs in der Rückrundentabelle katapultierte man sich verdientermaßen noch zum Klassenerhalt.

37 Spiele, 59 Punkte

Diesen sicherte sich ebenso überraschend früh die TSG Hofherrnweiler. Nach zwei Spielzeiten, in denen man den Abstieg wohl nur durch coronabedingte Saisonabbrüche verhinderte, zeigten die Weststädter nun eine überzeugende Spielzeit. Mit 59 Punkten aus 37 Spielen steht man derzeit auf Rang sieben und könnte sich am letzten Spieltag sogar noch um einen Platz verbessern. Mitte der Rückrunde wurde es nach einer Sieglosserie für die Weilermer noch einmal knapp.

Aber das mit vielen ehemaligen Jugendspielern der TSG bestückte Team behielt auch in dieser brenzligen Situation die Nerven. So verlor die Elf vom Sauerbach seit neun Partien nicht mehr. Dabei nahm das Team auch den Spitzenteams aus Holzhausen und Ehingen-Süd Punkte ab. Zum Saisonabschluss will die TSG Hofherrnweiler diese Serie auch in Tübingen ausbauen.

Hannes Borst fällt aus

Die überraschende Runde kann die Elf von Trainer Patrick Faber aber so oder so feiern. „Ich nehme am Samstag alle verfügbaren Spieler mit in den Kader“, sagt der Coach. „Das hat sich jeder der Jungs über die Saison mehr als verdient.“ Nicht mit von der Partie sein wird allerdings Hannes Borst, der geschäftlich in Budapest weilt und die gesamte Saison über eine tragende Rolle im Team eingenommen hat.

Ob sich die TSG Hofherrnweiler mit einer weiteren tollen Leistung aus der Verbandsliga-Saison 2021/2022 verabschieden kann, zeigt sich dann am Samstag um 15.30 Uhr in Tübingen. Trainer Patrick Faber jedenfalls stellt klar, dass seine Mannschaft die Saison nicht auslaufen lassen, sondern diese letzten 90 Minuten hochmotiviert angehen wird.

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