TSG Hofherrnweiler schlägt den FC Bayern München

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Das erfolgreiche Ü32-Team der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (hinten von links): Yannik Bezler, Joachim Paluch, Jörg Schorr, Dominik Skalitzki, Kai Eder, Alfred Dietterle, Cuma Pugar, Simon Bolsinger, Markus Bezler, Kevin Frank, Noah Bezler. Vorne von links: Andreas Miske, Matthias Wroblewski, Josip Kucjenic, Alexander Paluch, Christoph Bolsinger, Julian Rosengarten, Stefan Fröhlich.

Die TSG Hofherrnweiler holt in dem starken besetzten Turnier den dritten Platz. Alexander Paluch als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet. 

Die Ü32 der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach feierte bei der 16. Auflage des Deutschen Altherren Supercups beim Blumenthaler SV einen sensationellen dritten Platz. Das Team um Trainer Joachim Paluch und Kapitän Alfred Dietterle konnte im Spiel um Platz drei einen der Turnierfavoriten FC Bayern München besiegen. Initiator Markus Bezler wurde im letzten Gruppenspiel mit tosendem Applaus aus der Ü32 verabschiedet.


Bereits zum siebten Mal in Folge nahm die TSG am bedeutendsten Turnier für Ü32-Mannschaften teil. Der Ausrichter Blumenthaler SV konnte nach zwei Jahren Abstinenz 64 Mannschaften zur 16. Auflage begrüßen. Erstmals nahmen mit dem FC Bayern München, Hertha BSC Berlin, Hamburger SV, Hannover 96 und dem SC Paderborn fünf Bundesligisten an diesem Turnier teil. Darunter auch ehemalige Profis und Nationalspieler wie Sami Allagui, Malik Fatih, Benjamin Köhler und Sejad Salihovic. In diesem namhaften Tableau sorgte die TSG-Delegation für Furore. Joachim Paluch standen wegen zahlreicher Verletzungen nur zwölf Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung, was es Aufgrund des hohen Pensums des Turniers alles andere, als einfach machte. Der Trainer konnte sein Team jedoch in der Vorbereitung perfekt auf die anstehenden Spiele einstellen. Im Auftaktspiel traf die TSG auf den Lokalmatador CF Viktoria Bremen 05. Nachdem Keeper Alexander Paluch einen Freistoß sensationell aus dem Winkel fischte, drehte die TSG auf. Andreas Miske und Josip Kucjenic sorgten mit ihren Toren für einen 2:0-Sieg. Ein gelungener Start in das Turnier. In der zweiten Partie bekam es die TSG mit dem SV Preußen 09 Reinfeld zu tun. Dieses Mal sorgten Stefan Fröhlich (2) und Kevin Frank für ein deutliches 3:0 für die Mannen vom Sauerbach. Mit diesem Sieg festigte die TSG in der ewigen Liste den neunten Platz und wird sich auch in den nächsten Jahren mit den besten deutschen Ü32-Mannschaften messen können. Ein erster Meilenstein war somit geschaffen. Die Elf um Alfred Dietterle wollte mehr. Der zweite Turniertag begann mit dem Duell gegen den FC Hürth. Der Vertreter aus Nordrhein-Westfalen hatte zu diesem Zeitpunkt vier Punkte auf dem Konto. Es ging für beide Mannschaften um den Gruppensieg, um dem Dritten von 2018 SSV Bornheim aus dem Weg zu gehen.

Markus Bezler verabschiedet

Für Markus Bezler, den Initiator der TSG-Ü32, war dies nach zehn erfolgreichen Jahren mit zahlreichen Titeln das letzte Spiel beim DAHSC. Er wird zukünftig als Leiter des Organisations-Teams die erfolgreiche Geschichte des größten deutschen AH-Turniers weiterschreiben. (Siehe separater Bericht). Er wurde von seiner Mannschaft, konkurrierenden Mannschaften, dem Orga-Team und den Fans mit tosendem Applaus gefeiert. Die TSG verwaltete letztendlich das 0:0 souverän und zog mit sieben Punkten und 5:0-Toren in die KO-Runde ein. Hier traf die Paluch-Elf auf den FT Braunschweig. Nach einem Duell auf Augenhöhe musste das Elfmeterschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Alexander Paluch sorgte mit drei gehaltenen Schüssen für das Weiterkommen. Dadurch ging die Reise für den TSG-Tross im Burgwall Stadion des Blumenthaler SC weiter. Dieser Sieg gab dem Team zusätzliches Selbstvertrauen für das Achtelfinale. Der nächste Gegner SC Borgfeld, beim dem der Vater des deutschen Nationalspielers Julian Brand als Trainer an der Seitenlinie stand, verlangte der TSG alles ab. Dominik Skalitzki gelang mit einem herrlichen Freistoß in den Winkel das 1:0. Stefan Fröhlich erhöhte Mitte des Spiels auf 2:0. Der Anschlusstreffer des SC war das einzige Gegentor in diesem Turnier und war letztendlich nur Ergebniskosmetik für Borgfeld. Im Viertelfinale ging es gegen den VfB Lübeck, der ebenfalls mit Ex-Profis gespickt war. Die TSG-Defensive um Cuma Pugar und Alfred Dietterle stand souverän. Einen perfekten Konter verwandelte Dominik Skalitzki zum entscheidenden 1:0. Was die Männer aus der Weststadt zu diesem Zeitpunkt geleistet hatten, zollt allergrößten Respekt. Die Jungs holten alles aus ihren Körpern heraus und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Eine wahnsinnige Kollektivleistung. Im Halbfinale standen mit dem FC Bayern München und Hertha BSC Berlin zwei Bundesligisten. Die TSG traf im anderen Spiel auf den SC Viktoria Hamburg. Wieder bekamen die zahlreichen Zuschauer im Burgwall Stadion des Blumenthaler SV ein Spiel auf Augenhöhe zu sehen. Die TSG haute alle raus und hatte die ein oder andere Chance. Am Ende blieb es jedoch 0:0. Wieder musste das Elfmeterschießen entscheiden. Alexander Paluch konnte erneut einen Elfmeter halten. Die Mannen von der Elbe zeigten zu diesem Zeitpunkt die besseren Nerven und zogen ins Finale gegen das mit Ex-Profis gespickte Team der „Alten Dame“ Hertha BSC Berlin ein. Die TSG musste im Spiel um Platz drei gegen die Bayern aus München ran. Mit fünf verwandelten Elfmetern sicherte sich die TSG einen Platz auf dem Treppchen und damit die beste Platzierung seit dem der Verein aus der Weststadt am größten deutschen Ü32-Turnier teilnimmt. Alexander Paluch wurde mit fünf gehaltenen Elfmetern zum besten Torhüter gewählt. Stefan Fröhlich verpasste die Torjägerkrone nur knapp. Im Finale behielt der Hauptstadtclub die Oberhand und feierte den Sieg der 16. Auflage des DAHSC. Die Leistung der TSG sorgte für einen großen Imagegewinn bis weit über die Grenzen des Ostalbkreises hinaus. Als Dritter ist das Team vom Sauerbach für die 17. Auflage 2023 beim FC Neuenburg am Rhein qualifiziert.

Der TSG-Kader des DAHSC 2022:

Alexander Paluch, Kai Eder, Cuma Pugar, Alfred Dietterle, Matthias Wroblewski, Dominik Skalitzki, Christoph Bolsinger, Andreas Miske, Kevin Frank, Simon Bolsinger, Stefan Fröhlich, Julian Rosengarten, Josip Kucjenic.

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