TSG Hofherrnweiler siegt im Nachholspiel

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Torversuch vereitelt und eigenen Keeper ausgeknockt: Simon Lechleitner von der TSG (in blau) prallte bei seiner Rettungstat mit Torhüter Joshua Barth zusammen, der dann ausgewechselt wurde. Dennoch gewann die TSG die Partie und klettert auf Platz vier in der Tabelle.

Gegen den TSV Berg erkämpft sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach in einer umkämpften Partie beim 2:0-Sieg drei Zähler.

Aalen-Hofherrnweiler

Hart erkämpft war der Sieg der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach im Nachholspiel der Verbandsliga am Dienstagabend gegen den TSV Berg im wahrsten Sinne des Wortes.

Keeper Joshua Barth musste beim 2:0-Erfolg gegen die Berger Kicker bereits nach 24 Minuten vom Platz. Defensivspieler Simon Lechleitner hatte eine Hereingabe stark zur Ecke geklärt und war im Anschluss mit dem ebenfalls zum Ball eilenden Joshua Barth zusammengeprallt, der den Schuh voll an den Kopf bekam. Mit einer tennisballgroßen Beule am Schädel ging es für den jungen Schlussmann der Weilermer nicht mehr weiter. Für ihn kam Ersatzmann Stylianos Tentonis in die Begegnung.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Hausherren von Trainer Patrick Faber bereits mit 1:0 in Führung. David Weisensee hatte nach acht Minuten eine schöne Kombination vollendet.

Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel zwischen den beiden Strafräumen. Dabei kam keines der Teams zu einer zwingenden Chance. „Padda Faber und Marc Ruppert haben die Jungs nach der Niederlage in Pfullingen schnell wieder fit für das nächste Spiel gemacht. Das war taktisch und kämpferisch eine ganz starke Leistung der Jungs“, so der Vorsitzende Achim Pfeifer.

Nachdem es bis zur Pause keine weiteren Möglichkeiten gegeben hatte, änderte sich daran auch nach Wiederbeginn nichts. Die TSG stellte sich defensiv kompakt auf und agierte in den Zweikämpfen kompromisslos. Offensiv setzten die Joker der Platzherren immer wieder Nadelstiche. Nach mehrwöchiger Verletzungspause feierte Julian Köhnlein sein Comeback. Gut 25 Minuten durfte der agile Mittelfeldspieler ran. Seine Chance nutzte der 24-Jährige direkt und kam so zu einem Einstand nach Maß. Es lief bereits die Schlussphase, als der Ball wie beim Flipper im Strafraum des TSV von Mann zu Mann sprang. Dabei kam der Torhüter durch seinen eigenen Abwehrspieler zu Fall, was „Kö“ direkt auszunutzen wusste. Auf das verwaiste Gehäuse bugsierte er das Spielgerät ohne Probleme über die Linie.

Im Anschluss rettete zunächst der nach hinten geeilte Jeton Avdyli in höchster Not. Mit dem Schlusspfiff vergab Jo Rief dann sogar noch die Chance aufs 3:0. Bereits in vier Tagen steht für die Mannen vom Sauerbach schon der nächste Härtetest an. Erneut zu Hause trifft die Mannschaft dann auf das Tabellenschlusslicht aus Nagold. Anpfiff der Begegnung ist um 14 Uhr.

Hofherrnweiler-U. - Berg 2:0 (1:0)

TSG: Barth (24. Tentonis) - Haas, Rief, Lechleitner, Weisensee (88. Schneider) – Keller, Serejo (86. Avdyli), Zahner, Rembold – Schiele, Milojkovic (66. Köhnlein)

Tore: 1:0 Weisensee (8.), 2:0 Köhnlein (83.)

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (in blau) schlug den TSV Berg mit 2:0 und klettert auf Platz vier in der Tabelle.
Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (in blau) schlug den TSV Berg mit 2:0 und klettert auf Platz vier in der Tabelle.
Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (in blau) schlug den TSV Berg mit 2:0 und klettert auf Platz vier in der Tabelle.
Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (in blau) schlug den TSV Berg mit 2:0 und klettert auf Platz vier in der Tabelle.
Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (in blau) schlug den TSV Berg mit 2:0 und klettert auf Platz vier in der Tabelle.
Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (in blau) schlug den TSV Berg mit 2:0 und klettert auf Platz vier in der Tabelle.
Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (in blau) schlug den TSV Berg mit 2:0 und klettert auf Platz vier in der Tabelle.

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