TSGV zu Gast bei alten Bekannten

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Fußball, Landesliga: TSGV Waldstetten - SSG Ulm. Foto: Jan-Philipp Strobel

Waldstetten tritt am Samstag beim spielstarken Absteiger Türk Spor Neu-Ulm an.

Waldstetten. An diesem Samstag um 14.30 Uhr gastiert Fußball-Landesligist TSGV Waldstetten beim Verbandsliga-Absteiger Türk Spor Neu-Ulm und trifft dort dann auf einen alten Bekannten: Liridon Elezaj, in der vergangenen Saison mit 28 Treffern mit Abstand bester Torschütze der Waldstetter, hat sich im Sommer den Neu-Ulmern angeschlossen.

Für Trainer Bernd Maier geht aber nicht nur von Elezaj, dessen Stärken man natürlich kenne, Gefahr aus. „Dort spielt beispielsweise Alper Bagceci, mit dem habe ich noch zusammengespielt. Da sind einige Akteure dabei, die höherklassig gespielt haben“, weiß Maier. Bereits vor dem 1:1 gegen Primus Oberensingen hatte er gleich zwei Hiobsbotschaften zu verkraften. Simon Fröhlich (Oberschenkelprobleme) und Lukas Hartmann (Zerrung) hatten während des Warmmachens bereits signalisiert, dass sie nicht einsetzbar seien. Dazu verletzte sich Jannik Kurfess dann noch während der ersten Hälfte am Knie. „Ich war insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, wie sie auch die Ausfälle kompensiert hat. Schade, dass sie sich am Ende nicht dafür belohnt hat“, so Maier, für den ein Sieg gegen Oberensingen mehr als möglich gewesen wäre.

Alle drei sind auch für Samstag mehr als fraglich, haben unter der Woche zunächst individuell trainiert. Ebenfalls ausfallen wird weiterhin Roberto Nicolosi (Muskelfaserriss) sowie Jonas Herbst (privat verhindert).

Neu-Ulm liegt auf den zehnten Tabellenplatz mit 21 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 31:31. Vier Siege aus den vergangenen fünf Partie sprechen eine deutliche Sprache, weswegen auch Maier den Gegner sehr stark einschätzt: „Jetzt scheint sich die Mannschaft gefunden zu haben. Das 4:0 in Neresheim zuletzt ist schon mehr als ein Ausrufezeichen.“ Zuletzt verloren hatte Neu-Ulm Anfang Oktober, mit 1:4 beim Donzdorfer JC. Dennoch hofft Maier, die Leistung aus dem Oberensingen-Spiel kompensieren zu können, „dann können wir sicherlich auch etwas mitnehmen“. Man wolle die Kreise des spielstarken Gegners versuchen, einzudämmen.

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