TSV Essingen erholt und fit

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Der TSV Essingen (in schwarz) muss zum TSV Heimerdingen

TSV Essingen fährt am Sonntag zum 18. Heimerdingen und profitiert von einer längeren Regenerationszeit.

Essingen. Unter der Woche hat Fußball-Verbandsligist TSV Essingen im Nachholspiel bei Türkspor Neu-Ulm mit 6:3 gewonnen und nun Glück: Das Spiel am kommenden Wochenende findet nämlich erst am Sonntag (15 Uhr) statt. So bleibt ein Tag länger für die Regeneration.

Nun könnte man meinen, nach all den turbulenten Monaten sei man durchweg zufrieden mit einem Auswärtserfolg unter der Woche. Grundsätzlich einmal war das auch so, doch ein „Aber“ folgt: TSV-Trainer Simon Köpf hat so einiges gesehen, was ihm ganz und gar nicht gefallen hat. „Wir müssen schauen, dass wir die Defensive verfeinern“, sagt Köpf deutlich.

Doch es gab auch viele positive Dinge. So konnte Erman Kilic nach langer Zeit mal wieder in der Offensive eingesetzt werden, der in den vergangenen Wochen fast ausschließlich als Außenverteidiger agieren musste. Erstmals in der Startelf war in Neu-Ulm der Schwede Endrit Ibishi, den Köpf auf der Sechs aufgestellt hatte und ihm ein „ordentliches Spiel“ attestierte. Großes Lob bekam Yusuf-Serdar Coban ab: „Er hat vielleicht sein bestes Spiel für den TSV gemacht, seitdem er bei uns ist“.

Heimerdingen steckt mittendrin im Abstiegskampf, ist Tabellen-18. Mit 24 Punkten ausgestattet, besteht zumindest noch die theoretische Chance, die Klasse zu halten, wenngleich es bis zum rettenden Ufer stattliche sechs Punkte sind.

Wieder mit von der Partie sind Patrick Funk und Niklas Weißenberger. Yamoussa Camaras Einsatz ist fraglich. Den Donnerstag konnte Köpf seiner Mannschaft nun freigeben, dank des einen Tages, den man länger Pause hat. „Das lief für uns natürlich jetzt wunderbar, dieses Mehr an Zeit nehmen wir für die Regeneration natürlich dankend an.“ Um dann auf den Punkt vorbereitet und fit in Heimerdingen zu sein.

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