TSV Essingen möchte Serie fortsetzen

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Der TSV Essingen muss auswärts ran.

Der TSV Essingen ist am Samstag um 15.30 Uhr zu Gast bei Tübinger Wundertüte - dort soll der dritte Sieg in Folge her.

Essingen

Die Mannschaft von Simon Köpf peilt den dritten Sieg infolge an.

Die Vorbereitung auf den 12. Spieltag der Verbandsliga wurde beim TSV Essingen überschattet von der schweren Verletzung des Kapitäns Tim Ruth. Um nach seinem USA Aufenthalt Spielpraxis zu sammeln, spielte Ruth bei der zweiten Mannschaft beim Auswärtsspiel in Lorch mit. Ruth erlitt bei dieser Begegnung seinen nun insgesamt dritten Mittelfußbruch, wird operiert werden und fällt definitiv die restliche Hinrunde aus. Damit reiht sich Ruth in die Verletztenliste des TSV Essingen ein und wird genauso wie Janik Wiedmann und Atmir Krasniqi dem Trainer in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Abgesehen der drei Langzeitverletzten kann Simon Köpf auf den restlichen Kader zurückgreifen.

Wechselhafte Ergebnisse

Die Ergebnisse der TSG Tübingen reichen von Auswärtssiegen bei Spitzenmannschaften über Heimdebakel mit sieben Gegentreffern bis hin zu deutlichen Niederlagen gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller, wie die jüngste 0:3-Niederlage beim VfL Nagold. Dass eine Mannschaft in der Lage ist in Ilshofen zu gewinnen, dann jedoch zuhause gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen mit 1:7 verliert, versucht Essingens Trainer Köpf wie folgt zu analysieren: „Sie haben eine extrem hohe Fluktuation in ihrer Startaufstellung. Es kam kaum einmal vor in dieser Saison, dass sie zwei Mal hintereinander mit der gleichen Aufstellung gespielt haben, ich denke ihre extremen Schwankungen sind somit zu erklären.“

Auch die Tübinger Herangehensweise ist für Köpf schwer vorherzusehen: „Sie haben Phasen, da laufen sie extrem weit vorne an, es gibt aber auch Phasen, in denen sie sich ganz tief fallen lassen.“ Diese Variabilität in extremen Spielweisen sieht Köpf als eine der Tübinger Stärken an. Zudem hob Simon Köpf zwei Offensivspieler mit großer individueller Qualität im Tübinger Kader hervor. Mit Pirmin Glück und Tim Steinhilber habe die TSG zwei Offensivspieler in ihrer Mannschaft, die jede Verbandsligadefensive vor große Probleme stellen könne.

Essingen besseren Fußball

Trotz des 4:0 Heimerfolgs gegen Rutesheim war Köpf am vergangenen Wochenende nicht restlos begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft. Die Defensive habe ihm gut gefallen. Den Rutesheimern wurde keine einzige Torchance gewährt und man war stets hellwach. „Offensiv erwarte ich von meiner Mannschaft jedoch ein schnelleres, zielstrebigeres, schlicht ein besseres Fußballspiel“, fordert der Trainer.

Anpfiff in Tübingen ist am Samstag um 15.30.

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