TSV Essingen verpflichtet zwei neue Spieler

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Trainer Stephan Baierl vom TSV Essingen.

Moritz Müller und Admir Krasniqi kommen. Besnik Koci verlängert. Dominik Kowalski geht.

Essingen. Beim Fußball-Verbandsligisten TSV Essingen hat sich rund um den Jahreswechsel etwas beim Personal getan. So haben sich nun Moritz Müller vom Bezirksligisten SV Lauchheim sowie Admir Krasniqi von der U19 des VfB Stuttgart der Mannschaft von Stephan Baierl angeschlossen.

Dazu hat der aktuell an einem Kreuzbandriss laborierende Besnik Koci seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängert. Nicht mehr für den TSV auflaufen wird Dominik Kowalski, der zu seinem Ex-Klub TSV Schornbach zurückgekehrt ist.

Der Sprung ist groß, doch das wissen beide Seiten. Der hochgewachsene Moritz Müller hat in der Innenverteidigung des SV Lauchheim in der Bezirksliga auf sich aufmerksam machen können. Auch im Probetraining in Essingen ist ihm das gelungen. „Er sagt selbst, dass er diesen Sprung probieren möchte. Und wenn wir ihm das nicht zutrauen würden, dann hätten wir ihn ja nicht verpflichtet“, sagt Frank Sigle, Sportlicher Leiter des TSV. Speziell in der Innenverteidigung herrschte größere Not beim Verbandsligisten in der abgelaufenen Hinrunde. Teilweise musste Baierl komplett ohne gelernten Innenverteidiger in die Partien gehen. Interessant an Müller ist zudem: er ist ein Linksfuß. „So etwas bekommst du in der Innenverteidigung ja nur ganz selten“, freut sich Sigle. Dazu sei Müller ein Spieler der Region, kickte zuvor schon für Schwabsberg-Buch, auch das sei ein dickes Pro.

Im Herbst des vergangenen Jahres hatte Atmir Krasniqi bereits einige Trainingseinheiten im Schönbrunnenstadion absolviert, stand dann sogar noch im Kader der Baierl-Elf, da der Wechsel noch im vergangenen Jahr formell über die Bühne ging. Angreifen wird er aber nun erst im Jahr 2022. Krasniqi stand zuletzt bei der U19 des VfB Stuttgart unter Vertrag, seine bevorzugte Position ist die des rechten Außenverteidigers. „Er bringt einfach alles mit, hat unglaubliches Potenzial, ist ein großes Talent der Region. Wir werden ihn an die Mannschaft heranführen und dann wird er uns sicherlich weiterbringen“, zeigt sich Sportdirektor Patrick Schiehlen zufrieden . Mit Krasniqi hat sich der TSV übrigens einen waschechten Aalener an Land gezogen. „Er hatte einige Probetrainings bei Vereinen aus höheren Ligen absolviert, wäre dort auch untergekommen. Er möchte aber spielen, sich zunächst bei uns durchsetzen und dann mit ehrlicher Arbeit auf sich aufmerksam machen, was viel über seinen Charakter aussagt“, sagt Schiehlen. Einer dieser Vereine war der VfR Aalen, dort ist er allerdings nicht zum Zug gekommen.

Mit Mittelfeldspieler Besnik Koci hat sich der TSV auf eine Verlängerung seiner Vertragslaufzeit bis nun 2023 geeinigt. „Er kämpft sich gerade in der Reha zurück. Wir haben ihm bewusst das Angebot während seiner Verletzung gemacht, um ihm auch eine gewisse Sicherheit zu geben“, sagt Sigle. Koci dreht bereits seine ersten Runden und bei ihm hofft man darauf, ähnlich wie bei Janik Wiedmann, ihn vielleicht schon gegen Ende dieser Saison wieder auf dem Rasenerleben zu dürfen.

Nicht mehr das Trikot des TSV überstreifen wird dagegen Dominik Kowalski. Zwar hatte er in der Hinrunde immer mehr Spieleinsätze bekommen, letztlich aber war ihm dies zu wenig. „Wir haben seinem Wechselwunsch entsprochen, zumal er sich in der Zeit bei uns immer einwandfreiverhalten hat“, sagt Frank Sigle.

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