TSV Essingen voller Selbstvertrauen

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Gelingt dem TSV Essingen (schwarz) der fünfte Sieg in Serie?

Der TSV peilt den fünften Sieg in Serie an.

Essingen. Am Samstag (15.30 Uhr) treffen mit dem TSV Essingen und dem SC Geislingen zwei selbstbewusste Teams aufeinander. Die Essinger Ergebnisse der letzten Wochen sprechen für sich. Die letzten vier Spiele konnte die Mannschaft von Simon Köpf allesamt gewinnen und sich damit punktgleich mit dem Tabellenführer aus Gmünd auf Platz zwei der Tabelle vorarbeiten.

Das Selbstvertrauen und das damit verbundene Selbstverständnis spürt Köpf bei seiner Mannschaft immer mehr. „Situationen wie in Nagold, wo wir in Rückstand geraten, stecken wir jetzt super weg, weil jeder im Team weiß, dass wir jederzeit gegen jede Mannschaft zurückkommen können“, freut sich Köpf über das souveräne Auftreten seiner Mannschaft auch bei Rückständen. Dass es ergebnistechnisch in den letzten Wochen für den TSV so gut läuft, ist für Köpf eine logische Entwicklung: „Wir haben auch schon in den Wochen zuvor richtig guten Fußball gespielt, da war es in meinen Augen eine Frage der Zeit, bis wir den Bock endlich umstoßen würden“.

Geislingen ist angekommen

Gehörige Startprobleme hatte der Aufsteiger aus Geislingen in dieser Saison. Nach 10 Spielen stand die Mannschaft mit gerade einmal 8 Punkten da. Doch in den letzten Wochen scheint die Mannschaft von Goran Kenjic so richtig in der Verbandsliga angekommen zu sein. Die Gäste aus dem Eybacher Tal kommen mit dem Selbstvertrauen von drei siegreichen Spielen in Serie ins Schönbrunnenstadion. Gegen den FV Biberach, in Rutesheim und gegen die TSG Tübingen konnten die Geislinger die maximale Punktausbeute einfahren. Zum einen musste sich die Mannschaft sicher an die neue Spielklasse gewöhnen zum anderen merkt Köpf auch an, dass zu Beginn noch einige Spieler gefehlt hätten, aber jetzt da alle Spieler fit sind, der SC Geislingen über eine unheimliche Qualität verfüge. Allen voran nennt der Essinger Trainer dabei Bleron Visoka. Der junge Stürmer ist laut Köpf „definitiv einer der besten Verbandsligastürmer“. Auch Abwehrchef Marco Roschmann hat bei Köpf bleibenden Eindruck hinterlassen, ebenso wie der ehemalige Essinger Jonathan Sedlmayer, dessen technische Qualitäten Köpf hervorhebt.

Lang und Koci noch fraglich

Definitiv verzichten muss Simon Köpf auf die langzeitverletzten Tim Ruth, Janik Wiedmann und Atmir Krasniqi. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Steffen Lang, der sich mit Fersenproblemen plagt. Unklar ist auch noch ob Besnik Koci einsatzbereit ist, er konnte in dieser Woche bislang nur Teile des Mannschaftstrainings absolvieren nach einer Zerrung im Hüftbeuger.

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