TSV-Heimspiel als Abschluss

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Zum Abschluss vor heimischem Publikum: Der TSV Essingen verabschiedet sich gegen den TSV Crailsheim in die Pause.

Der TSV Essingen empfängt an diesem Samstag den TSV Crailsheim.

Essingen. Fußball-Verbandsligist TSV Essingen empfängt zu seinem letzten Heimspiel den TSV Crailsheim, der gemeinsam mit vier weiteren Konkurrenten um den Ligaverbleib bangt. Die Mannschaft von Simon Köpf wird also noch einmal richtig gefordert werden, ein lauer Sommerkick ist also nicht zu erwarten. Anstoß der Partie an diesem Samstag ist um 15.30 Uhr.

Essingen wird sich keine Blöße geben wollen, denn die Konkurrenten der Crailsheimer im Keller hoffen auf einem Heimsieg im Schönbrunnenstadion. Namentlich sind dies Calcio Leinfelden-Echterdingen (46 Punkte), der FC Wangen (46), die SKV Rutesheim (45) sowie Türkspor Neu-Ulm (44) – mittendrin ist Crailsheim (45). Mit einem Heimsieg würden die Essinger gleichzeitig Ostalb-Schützenhilfe leisten, denn mit dem TSGV Waldstetten und dem SV Neresheim sind noch zwei Mannschaften in der Landesliga davon abhängig, wie viele Verbandsligisten aus der Region absteigen. Je mehr, desto schlechter für diese Teams. Crailsheim fiele nicht darunter.

Damit gibt es schon genügend Gründe für die Essinger, dieses letzte Heimspiel gewinnen zu wollen. Ohnehin sagt aber TSV-Trainer Simon Köpf nahezu jede Woche, dass man vor allem den eigenen Zuschauern guten, und im Idealfall auch erfolgreichen Fußball, anbieten wolle. Dazu ist es das letzte Heimspiel, der TSV möchte sich mit einem Sieg verabschieden. Ein Erfolg vorausgesetzt, landet der TSV auf dem fünften Platz, was ein einigermaßen versöhnliches Ende darstellen würde, nachdem man den Traum vom Oberligaaufstieg schon vor Monaten begraben hatte.

Mit Niklas Weißenberger und Niklas Groiß führen zwei Akteure mit jeweils zwölf Treffern die interne Torjägerliste an, gefolgt von Yusuf-Serdar Coban mit zehn. Hier könnte sich also am Ende ebenfalls noch etwas tun.

Nicht für die Tore zuständig aber ein wichtiger Baustein in der Mannschaft ist Tim-Ulrich Ruth, der in den vergangenen Wochen jedoch weniger Einsatzzeiten hatte. Leistenbeschwerden sind der Grund, er wird sich in der Sommerpause einer Operation unterziehen müssen.

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