TV Wetzgau II feiert Sieg in der Oberliga

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Die siegreiche Wetzgauer Oberligamannschaft mit Heimkampfrichtern und Betreuerstab.

Die zweite Mannschaft des TVW gewinnt knapp gegen den VfL Kirchheim II.

Schwäbisch Gmünd. Die zweite Mannschaft des TV Wetzgau bildet eine gesunde Mischung aus ehemaligen Kräften der Bundesligamannschaft wie Freddy Knaus oder Dennis Röck, erfahrenen Oberligaturnern wie Claudius Schuler und Samuel Oppold sowie aufstrebenden Nachwuchssportlern wie den beiden Bundesnachwuchskaderathleten Kimi Köhnlein und Philipp Steeb. Geführt wird die Mannschaft von keinem geringeren als Wetzgaus bedeutendstem Bundesligaturner der letzten 19 Jahre und Stadtsportlehrer Helge Liebrich.
Nach dem Einturnen in der Kirchheimer Raunersporthalle war klar: Das wird eine knappe Kiste.
Und so ging das Bodenturnen auch mit nur einem Punkt Vorsprung zugunsten der Wetzgauer aus (7:6): Hervor stachen Youngster Köhnlein mit 14,10 Punkten (4 Scorepoints) und Samuel Oppold mit 14,30 Punkten (3 Scorepoints). 
Mit dem Pauschenpferd und einem 11:4 Gerätesieg verschaffte sich der TVW erst einmal ein sattes Punktepolster. Punkten konnten Dennis Röck (11,50 Punkte/ 4 Scorepoints), Marvin Röck (10,75 Punkte/ 2 Scorepoints) und Philipp Steeb, der trotz Sturz dank seiner mit Schwierigkeiten gespickten Übung auf 13,30 Punkte und 5 Scorepoints kam.
Das Ringeturnen mussten die Nordstädter mit 4:6 abgeben. Hier konnte einzig Dennis Röck siegen (13,10 Punkte/ 4 Scorepoints). Eine schwierige und saubere Übung zeigte auch Dennis Schuler mit 12,95 Punkten und sicherte ein Unentschieden gegen seinen Kirchheimer Kontrahenten.
Mit dem Topscore von 5 Punkten machte ein starker Samuel Oppold den Gerätesieg am Sprung (5:4) klar.
Das Barrenturnen machte den Wettkampf dann noch einmal so richtig spannend, denn hier konnten die Kirchheimer mit einem 10:3 Gerätesieg für eine Patt-Situation (30:30) vor dem letzten Gerät sorgen. Die Wetzgauer Nachwuchsathleten Köhnlein und Steeb zeigten beide sehr schwierige Übungen mit neuen Elementen, kamen aber nicht ohne Sturz durch ihr Programm. Marvin Röck turnte zwar sehr sauber, ihm fehlte aber der Schwierigkeitsgrad, und so konnte nur Claudius Schuler mit einem fehlerfreien und anspruchsvollen Vortrag das Wetzgauer Punktekonto füllen (12,80 Punkte/ 3 Scorepoints).
Die Spannung vor den letzten vier Duellen hätte nicht größer sein können. Ein erstes leichtes Aufatmen erfolgte nachdem der Wetzgauer Startturner, Dennis Röck, mit 11,70 Punkten einen Scorepunkt holen konnte: 31:30. Doch schon das nächste Duell ging mit einem unglücklichen Sturz von Simeon Bareiß mit 3 Scorepoints verloren: 31:33. Nachwuchsturner Steeb setzte voll auf Sicherheit, zeigte nur eine anstatt der geplanten zwei Tkatchev-Grätschen und einen blitzsauberen Vortrag (12,85 Punkte/ 3 Scorepoints): 34:33. Konnte der letzte Wetzgauer Turner diesen hauchdünnen Vorsprung halten? Mehr als das: Samuel Oppold kam mit stählernen Nerven fehlerfrei durch seine Übung und sicherte dem TV Wetzgau II mit 11,65 Punkten und 5 Scorepoints den Sieg über den Vfl Kirchheim II. Sich selbst belohnte er mit dieser Ausbeute mit dem Titel des Topscorers.
Der TV Wetzgau II liegt nach drei Wettkampftagen mit vier Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag geht es ab 15 Uhr im Uni-Park gegen den Tabellenführer aus Ludwigsburg. Dies ist ein Doppelwettkampf: So geht der TV Wetzgau III gegen den MTV Ludwigsburg III an die Geräte. Zuschauer sind willkommen. Es gelten die zu dem Zeitpunkt gültigen Coronaregeln.  

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