TV Wetzgau mit klarem 61:10-Erfolg

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Die Bundesligamannschaft des TV Wetzgau freut sich über einen deutlichen 61:10 Erfolg.

Die Gmünder Turner wurden ihrer Favoritenrolle gegen die Siegerländer KV souverän gerecht. Mit dabei waren auch Andreas Toba und Glenn Trebing nach überstandener Infektion.

Schwäbisch Gmünd

Die erste gute Nachricht für den TV Wetzgau gab es dieses Mal schon vor dem ersten Gerät: Andreas Toba und Glenn Trebing wurden unter der Woche wieder negativ getestet und standen ihrer Mannschaft wieder zur Verfügung.

Am Boden waren die beiden jedoch noch nicht im Einsatz, da waren es andere Turner, die den TV Wetzgau schon früh auf die Siegerstraße brachten. Felix Pohl machte den Anfang und sicherte den Gmündern die ersten vier Punkte. Valentin Zapf, der an allen sechs Geräten turnte, ging als nächstes an den Start und sammelte die maximale Punktausbeute von fünf Scorerpunkten. Die beste Bodenübung zeigte der Spanier Nicolau Mir Rosselló, allerdings turnte auch der 17-Jährige Berkay Sen für die Siegerländer eine gute Übung, so dass Mirs Übung immerhin noch drei Punkte wert war. Eine der wenigen Gmünder Enttäuschungen des Wettkampfs war die misslungene Übung von Samuel Oppold, der seinem Gegner alle fünf Punkte überlassen musste.

Vorentscheidung am Pferd

Der Wettkampf war bereits nach dem zweiten Gerät schon nahezu entschieden. Drei von vier Wetzgauern sammelten die volle Punktzahl und sorgten für einen Score von 29:5 nach dem Pauschenpferd. Auch Trebing und Toba gingen beide ans Pferd und erreichten exakt dieselbe Endnote. Bei Trebing reichte das für zwei, bei Toba für fünf Scorerpunkte. Moldauer turnte die Pauschenpferdübung mit der besten Endnote und erturnte genauso wie Zapf die vollen fünf Scorerpunkte.

Etwas ausgeglichener ging es dann an den Ringen zu, aber auch hier konnten die Gäste aus dem Siegerland keine Punkte einstreichen. Im ersten Duell ging Trebing für Wetzgau an den Start und kam zu einem Unentschieden gegen Artur Sahakyan. Zapf und Toba turnten ihre Ringeübung sauber durch und brachten den TV Wetzgau mit 6:0 an den Ringen in Führung. Das stärkste Duell an den Ringen lieferten sich der Amerikaner Yul Moldauer für Wetzgau und der Brite Courtney Tulloch für die Gäste. Tulloch, der vor kurzem WM-Bronze an den Ringen gewann, turnte die beste Ringeübung des Wettkampfs mit einer Endnote von 13.95, doch da Moldauers Note nur 0,05 Notenpunkte schwächer war, teilten sich auch die beiden die Punkte. Nach drei Geräten ging es also mit einem Zwischenstand von 35:5 Scorerpunkten in die Halbzeitpause.

Toller Sprung von Mir Rosselló

Das erste Highlight nach der Pause war den Siegerländern vergönnt. Mit einem sehr schönen Sprung konnte Andreas Jurzo im Duell gegen Arne Halbisch vom TV Wetzgau drei Punkte einfahren. Doch auch den Sprung entschied der TV Wetzgau mit 10:3 für sich. Zapf, Pohl und Mir Rosselló holten die Gmünder Punkte. Der Sprung des Spaniers erhielt dabei mit einer Endnote von 14,45 die beste Endnote aller geturnten Übungen des gesamten Wettkampfes. Auch am Barren siegten die Wetzgauer deutlich mit 12:1. Herausragend dabei vor allem die Leistung von Yul Moldauer, dessen Barrenübung mit einer Endnote von 14,4 bewertet wurde.

Fehlerhaft am Reck

„Hinten raus haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht.“ Damit dürfte Toba vor allem die Auftritte am Reck gemeint haben. Zapf, Mir Rosselló und Toba mussten allesamt unter dem Applaus der Halle zu einem zweiten Anlauf ans Reck. Sturzfrei durch seine Übung kam nur Pohl zum Start am letzten Gerät und sammelte damit drei Scorerpunkte. Zapf erhielt gegen den jungen Sen den letzten Wetzgauer Punkt des Wettkampfs. Fabian Lotz konnte im vorletzten Duell gegen Mir Rosselló den zehnten Siegerländer Punkt einfahren, ehe im letzten Duell zwischen Toba und Sebastian Bock keine Punkte verteilt wurden.

Voller Fokus auf Vinnhorst

Am kommenden Samstag um 18 Uhr findet für den TV Wetzgau der letzte Wettkampf der regulären Saison statt. Der TuS Vinnhorst ist amtierender Deutscher Meister, steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und wird der Mannschaft von Paul Schneider noch einmal alles abverlangen. Um am 3. Dezember in der ratiopharm Arena Ulm sicher im großen Finale um den ersten Platz zu stehen, ist ein Sieg beim amtierenden deutschen Meister in Hannover am kommenden Wochenende Voraussetzung.

TV Wetzgau - Siegerland ⋌61:10

Boden (12:5): Pohl - Ermert (4:0); Zapf - Jurzo (5:0); Mir Rosselló - Sen (3:0); Oppold - Tulloch (0:5)

Pferd (17:0): Trebing - Lotz (2:0); Zapf - Sahakyan (5:0); Toba - Uhlig (5:0); Moldauer - Tulloch (5:0)

Ringe (6:0): Trebing - Sahakyan (0:0); Zapf - Bock (2:0); Toba - Sen (4:0); Moldauer - Tulloch (0:0)

Sprung (10:3): Halbisch - Jurzo (0:3); Zapf - Sen (3:0); Pohl - Tulloch (3:0); Mir Rosselló - Sahakyan (4:0)

Barren (12:1): Trebing - Ermert (5:0); Zapf - Lotz (0:1); Moldauer - Bock (4:0); Auer - Uhlig (3:0)

Reck (4:1): Pohl - Ermert (3:0); Zapf - Sen (1:0); Mir Rosselló - Lotz (0:1); Toba - Bock (0:0)

Die Bundesligamannschaft des TV Wetzgau freut sich über einen deutlichen 61:10 Erfolg.
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