TV Wetzgau: Noch ist nichts sicher

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Der TV Wetzgau muss wieder an die Geräte.

Für den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau geht es am Samstag In Singen um den Einzug ins Halbfinale am 20. November.

Schwäbisch Gmünd

Der Blick auf die Tabelle lässt eine gewisse Entspanntheit zu. Könnte man meinen. „Sicher ist noch gar nichts, aber unsere Position ist nicht schlecht – allerdings nur, wenn wir gewinnen“, sagt Wetzgaus Chefcoach Paul Schneider vor dem entscheidenden Kampf beim Stadtsportverein Singen. Klar ist: Siegen die Wetzgauer und gewinnen dabei mindestens drei Geräte, dann ist der Einzug ins Halbfinale der Bundesliga sicher – und der Kampf um die Medaillen ein weiteres Mal für den TVW eröffnet.

Was waren das doch für zwei unterschiedliche Heimkämpfe, die der TV Wetzgau in dieser Saison bestritten hat. Gegen den TuS Vinnhorst, der mit nahezu der kompletten Nationalmannschaft angereist war, setzte es für den TVW eine (klare) Niederlage. Alles schien geplatzt, der Traum vom neuerlichen Einzug in das „Final four“ ad acta gelegt - und das schon nach einem Saisonkampf. Doch das bestens besetzte Gmünder Team ließ sich davon nicht beeindrucken und kämpfe sich nur eine Woche später wieder zurück ins Geschehen an der Spitze der Staffel B der Bundesliga.

Gegen den amtierenden deutschen Meister, mit dem unter anderem auch noch am „grünen Tisch“ gefochten wird um den Titel des Vorjahres, landeten die Gmünder einen deutlichen Sieg – und katapultierten sich auf Platz zwei in der Tabelle. Und jetzt hat der TVW damit die besten Karten auf seiner Seite – allerdings nur, wenn er beim bislang sieglosen Tabellenletzten Singen einen Erfolg landet. Paul Schneider warnt: „Wir dürfen das Team nicht unterschätzen. Sie haben sich mit zwei Russen verstärkt, sind durchaus zu beachten und werden alles geben, um den Abstieg aus der Liga zu vermeiden. Deshalb müssen wir ganz gewaltig aufpassen und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir wissen: Wir haben die Stärke, um dort zu gewinnen und auch um die wahrscheinlich nötigen drei Gerätesiege zu erreichen“, sagt der Coach.

Vinnhorst gegen Saar

Denn im gemeinsamen Duell zwischen Vinnhorst mit der TG Saar werden sich die Wetzgauer Kontrahenten gegenseitig die Punkte wegnehmen. Bei einem Triumph des TuS würde der TVW auf alle Fälle Zweiter in der Gruppe sein. Sollte die TG siegen, müssten die Gmünder ebenfalls gewinnen und es käme auf die gesammelten Gerätepunkte an. Hier hat der TVW bislang eine deutlich bessere Statistik (+8 im Vergleich zu +/-0) und so stehen die Chancen bestens, wieder in das Halbfinale einzuziehen.

Halbfinale am 20. November

Dieses findet am 20. November statt. Das Heimrecht dafür wird am kommenden Sonntag ausgelost, sollten dort zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die in dieser Saison bereits zweimal Heimrecht hatten. Paul Schneider: „Natürlich wäre es toll, sollten wir ein Halbfinale zuhause bestreiten können. Aber noch ist es nicht so weit. Unser ganzes Augenmerk gilt jetzt dem Team aus Singen. Sollten wir gewinnen, dann werden wir weiter planen.“

TVW: Andreas Toba, Nicolau Mir, Nestor Abad, Glenn Trebing, Thore Beissel, Carlo Hörr, Felix Pohl, Valentin Zapf, Frederick Knauß, Samuel Oppold, Christian Auer

Wir dürfen das Team nicht unterschätzen.“

Paul Schneider, Trainer TV Wetzgau
Foto: Jan-Philipp Strobel

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