TV Wetzgau übernimmt die Tabellenführung

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Der TV Wetzgau hat Cottbus klar geschlagen.
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Das Team von Trainer Paul Schneider gewinnt das Spitzenduell beim SC Cottbus mit 40:27 und verdrängt diesen von der Spitzenposition. In zwei Wochen geht's gegen Pfuhl.

Cottbus

Es war nicht einfach für den TV Wetzgau. Aber am Ende überaus erfolgreich. Die Gmünder haben das Duell zwischen dem Ersten und Zweiten für sich entschieden und den SC Cottbus durch einen glänzenden 40:27-Sieg vom Thron gestürzt. „Ich bin hoch zufrieden, unsere Taktik ist voll aufgegangen. Das war unsere beste Saisonleistung“, sagt Trainer Paul Schneider.

Die Reise nach Cottbus war beschwerlich. Viel Verkehr, starke Gewitter, das TVW-Team ist erst nachts um 0.30 Uhr angekommen. „Uns ist es am nächsten Tag gelungen, unsere Müdigkeit zu verstecken“, sagt Schneider. Und nicht nur das: Die Turner lieferten einen konzentrierten Wettkampf ab und überraschten selbst den Gegner.

Vor allem zu Beginn am Boden. Valentin Zapf sammelte einen Scorepunkt, Arne Habisch zwei und Milad Karimi sogar drei. Einzig Carlo Hörr musste zwei abgeben, und so stand es nach dem ersten Gerät 6:2 für den TV Wetzgau. „Ich glaube, das war ein richtiger Schock für Cottbus“, sagt Schneider. Und gleichzeitig ein weiterer Motivationsschub für die Gmünder. Denn die drehten am Pauschenpferd weiter auf. Andreas Toba sicherte zwei Scorepunkte, Yul Moldauer drei und Glenn Trebing überragte mit fünf Punkten. Das Hörr drei Scorepunkte abgeben musste, war nebensächlich. Der TVW entschied auch dieses Gerät mit 11:3 für sich und führte nach zwei Geräten bereits mit 17:5. „Diese beiden Geräte waren am Ende der Knackpunkt“, sagt Schneider.

Denn mit diesem beruhigenden Vorsprung ging's entspannt in die beiden nächsten Geräte, die zu den stärksten der Cottbuser gehören: Ringe und Sprung. Der TVW hielt zwar gut dagegen, trotzdem setzte sich der Tabellenführer durch. Trebing (4) und Hörr (2) holten an den Ringen zwar sechs Punkte, Zapf (-5) und Moldauer (-4) mussten aber neun abgeben - 6:9. Knapper war's danach am Sprung. Auch da war klar, dass der SCC favorisiert ist. Dennoch: Trebing verlor vier Punkte, Zapf nur einen. Habisch schaffte ein 0:0 und Karimi gewann sogar drei Scorepunkte. So entschied Cottbus dieses Gerät nur mit 5:3 für sich. Gesamtstand nach vier Geräten: 26:19 für Wetzgau.

Ideale Ausgangslage

„Das war eine ideale Ausgangslage, denn nun kamen unsere Geräte“, sagt Schneider. Zunächst ging's an den Barren. Hörr (3) und Trebing (5) holten acht Punkte, Toba (-2) und Moldauer (-2) verloren nur vier. So ging der Barren mit 8:4 an die Schwaben, die am abschließenden Reck nichts mehr anbrennen ließen. Zapf holte einen Punkt, Toba zwei und Hörr drei. Einzig Karimi musste vier abgeben, so dass nicht nur dieses Gerät mit 6:4 an den TV Wetzgau ging, sondern auch der gesamte Wettkampf.

Mit 40:27 lösten die Gmünder den SC Cottbus als Tabellenführer ab. Neuer Zweiter ist Vinnhorst, Cottbus rangiert nach der Niederlage nur noch auf Platz drei. „Jetzt wollen wir in zwei Wochen vor heimischem Publikum nachlegen und Pfuhl schlagen. Dann gehen wir als Tabellenführer in die lange Sommerpause“, sagt Paul Schneider.

Der Trainer zweifelt nach dem Auftritt in Cottbus nicht daran, dass seinen Jungs das gelingt.

Der TV Wetzgau hat Cottbus klar geschlagen.
Der TV Wetzgau hat Cottbus klar geschlagen.

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