TVW-Turner auf Rang sechs

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Auf die Zähne beißen: Artur Dalaloyan beim Wettkampf nach seiner Verletzung.

Für Gmünds russischen Turner Artur Dalaloyan reichte es im Mehrkampf nicht für eine Medaille

Tokio. Nach dem Jubel am vergangenen Montag hatte Artur Dalaloyan am Mittwoch im Mehrkampffinale keinen Grund zur Freude. Der Russe, der in der Deutschen Turnliga (DTL) für den TV Wetzgau an die Geräte geht, konnte mit dem Team Olympiasieger werden, im Mehrkampf-Einzelfinale gab es für den 25-Jährigen keine Medaille. Es reichte an diesem Tag nur für Platz sechs (mit insgesamt 86.248 Punkten). Nach dem zweiten Gerät lag Dalaloyan auf Rang elf, konnte am Boden (14.050) und am Pauschenpferd (13.900) nicht so überzeugen, wie erhofft. An den Japaner Daiki Hashimoto, der von Beginn an die Rangliste anführte und sich am Ende Olympisches Gold sicherte, und seine Verfolger aus China heranzukommen, war für Dalaloyan schwierig. Der Gmünder-Bundesligaturner hatte erst vor drei Monaten einen Riss der Achillessehne und turnte nun schon wieder auf Weltniveau. Am Barren (15.033), den Ringen (14.666) und dem Reck (14.133) zeigte der russische Turner nahezu perfekt geturnte Übungen. Die reichten aber nicht, Medaillenluft zu schnuppern. Sein Teamkollege Nikita Nagornyy, der in der DTL für die TG Saar antritt, war einer der Favoriten auf die Goldmedaille. Für ihn reichte es am Ende für Bronze. sas

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