U20-Spieler zählen fest zum Team

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Basketball, TSB Gmünd, Herren, Training

In der aktuellen Saison läuft es nicht wie erhofft für die Basketballer des TSB Gmünd. Dennoch konnten sie dieses Jahr die Jugend immer mehr in den Spielbetrieb integrieren.

Schwäbisch Gmünd

Die Basketballer des TSB Gmünd haben in der mittlerweile dritten Corona-Saison mit einigen Problemen zu kämpfen. Pierre Lovic, der Abteilungsleiter des TSB-Basketball und Shooting Guard der ersten Herrenmannschaft, spricht über den Verlauf der bisherigen Saison, über die Corona-Pandemie, welche die Gmünder insgesamt sehr hart getroffen hat und gibt auch einen Ausblick für die Zukunft der TSB-Korbwerfer.

Großes Verletzungspech

Die bisherige Saison läuft noch nicht wie gewünscht. Nach einem eigentlich vielversprechendem Start mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen verloren die Gmünder die letzten vier Partien in Folge und stehen aktuell nach zehn Spielen bei einer Bilanz von vier Siegen und sechs Niederlagen. Dabei hatte der TSB aber auch große Verletzungsprobleme und konnte so gut wie nie aus dem Vollen schöpfen. „Insgesamt ist es eine sehr zerfahrene Saison. Wir haben derzeit viele Verletzte und auch Corona hat uns hart getroffen. Es waren immer wieder Spieler in Quarantäne“, erzählt Pierre Lovic. Mehrere Spiele des TSB mussten bereits verschoben werden. „Aber insgesamt stehen wir dennoch nicht da, wo wir stehen wollen“, fügt er hinzu.

In den vergangenen Wochen kam es für die Gmünder allerdings noch härter. Durch eine Verletzung am Rücken musste Spielertrainer Viktor Buchmiller die letzten Wochen pausieren. Hinzu kommt noch, dass die Unicorns schon die ganze Saison mit Christian Heinrich auf einen ihrer besten Scorer verzichten müssen. Deshalb sei es das Ziel des TSB, den Platz im Tabellenmittelfeld zu wahren, so Lovic.

Dass man dieses Jahr nicht mehr oben mitspielen kann, das ist aufgrund der Umstände kein Wunder. Im nächsten Jahr wollen die Gmünder aber wieder voll angreifen. Vor allem, wenn die zahlreichen verletzten Spieler wieder zurückkehren. „Wir schauen, dass wir die Runde dieses Jahr zu Ende kriegen und erhoffen uns, dass wir nächstes Jahr wieder neu angreifen können. Die Entwicklung stimmt auf jeden Fall.“ fügt Lovic hinzu.

Trotz der großen Verletzungsprobleme und der eher ernüchternden Ergebnisse hat die aktuelle Spielzeit auch ihre positiven Seiten. Denn die Saison haben die Gmünder auch dafür genutzt, jungen Spielern viel Spielpraxis in der Landesliga zu geben. Drei Spieler aus der U20 sind aktuell fester Bestandteil des Kaders der ersten Herrenmannschaft. „Wir haben es in dieser Saison wirklich gut geschafft, viele junge Spieler zu integrieren.“ Das sei vor allem deshalb wichtig, da viele Leistungsträger des TSB bereits Ende 30 sind, erzählt der Shooting Guard.

Der Nachwuchs der Gmünder zeigt dieses Jahr eine besonders gute Entwicklung. Die U20 steht in der Landesliga aktuell bei sechs Siegen aus acht Spielen. Die zweite Herrenmannschaft, die überwiegend aus sehr jungen Spielern besteht, erwischte einen schweren Start in die Saison, doch scheint sie sich endlich gefunden zu haben und konnte vergangenen Sonntag Schwaikheim, den Spitzenreiter der Kreisliga A, besiegen.

Topspiel gegen Fellbach

Diesen Samstag um 16 Uhr geht es für den TSB Schwäbisch Gmünd 1 in der Halle am Berufsschulzentrum auf dem Hardt gegen den Spitzenreiter aus Fellbach. Für Zuschauer gilt der Eintritt unter der 2G-Regel. Im Hinspiel verloren die Unicorns knapp mit 78:85. Vor allem der Dreier der Fellbacher machte den Gmündern große Probleme. Ganze 13 Drei-Punkte-Würfe erzielte Fellbach gegen den TSB. Vor allem über viele gestellte Blöcke erlangte der SV immer wieder offenen Würfe. Genau um das zu verteidigen, legte der TSB vergangenen Dienstag extra eine Trainingseinheit ein, in der die Spieler speziell die Verteidigung der drei Punkte-Würfe trainierten. Dennoch wird es für den dezimierten TSB Gmünd eine harte Aufgabe, die es zu bewältigen gilt.

Was die Zukunft der Basketball-Abteilung im TSB angeht, hofft Lovic auf viele Basketball-interessierte Kinder und Jugendliche. „Was ich mir für die Zukunft wünsche, ist, dass mehr Kinder und Jugendliche Interesse am Basketball zeigen und wir noch mehr junge Leute in den Verein bringen können. Auch Trainer sind bei uns immer gern gesehen.“, fügt Pierre Lovic abschließend hinzu.

Wir erhoffen uns, dass wir nächstes Jahr wieder neu angreifen können.“

Pierre Lovic, Abteilungsleiter, TSB Basketball
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Die Basketball-Herrenmannschaft des TSB Gmünd: Hintere Reihe von links nach rechts: Edgar Malsam, Dieter Herbert, David Bernand, Daniel Werner, Viktor Buchmiller. Vordere Reihe von links nach rechts: Max Bulatow, Mark Busch, Pierre Lovic, Manfred Zimmerm
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