Ulmer Spatzen kommen nach Aalen

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Alessandro Abruscia (VfR Aalen 1921 #10) gegen Nico Gutjahr (Bahlinger SC #31) VfR Aalen vs. Bahlinger SC Fussball, Maenner, Regionalliga Sued-West, 4.Spieltag , Saison 2021/2022 , 28.08.2021
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An diesem Dienstag steigt ab 19 Uhr das Schwabenderby gegen den SSV Ulm in der Aalener Ostalb-Arena. Der VfR will punkten.

Aalen.

Acht Gegentore in zwei Spielen. Das sitzt. VfR Aalens Cheftrainer Uwe Wolf lässt sich dennoch nicht beirren. „Wir haben eine junge Mannschaft und sind auf dem richtigen Weg“, sagt er vor dem Schwabenderby, das an diesem Dienstagabend mit dem SSV Ulm ein weiteres Spitzenteam der Liga in den Aalener Rohrwang führt. Anpfiff in der Ostalb-Arena ist um 19 Uhr.

Wolf hat ein klares Ziel ausgegeben. „Wir wollen zuhause eine Macht bleiben.“ Und: „Wir wollen zu Null spielen.“ Dass dies gegen die Gäste von der Donau alles andere als einfach werden wird, auch das weiß Aalens Fußballlehrer. Mit bisher 27 Treffern haben die Ulmer die bislang zweitmeisten Tore der Liga erzielt (Aalen: 16). Außerdem ist der Tabellenvierte für Uwe Wolf „die beste spielerische Mannschaft in der Regionalliga Südwest. Sehr variabel in ihrem Spielsystem. Und alle können Tore schießen.“

Teil zwei der englischen Woche stellt die Elf um Kapitän Alessandro Abruscia, der vor etwas mehr als einem Jahr noch selbst das Spatzen-Trikot getragen hat, vor eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe.

Die Europa-League im Blick

Dass es die Elf von Thomas Wörle nach vier Siegen in Folge am vergangenen Wochenende durch ihre 1:2-Niederlage gegen den Viertletzten TSG Balingen verpasst hat, sich an die Tabellenspitze zu setzen, das birgt für die Ulmer zusätzliche Motivation für die Partie in Aalen.

Auch davor hat Uwe Wolf keine Angst. Im Gegenteil: Diese Heimlage im eigenen Stadion verdeutliche nur, wie eng die Mannschaften in dieser Liga beieinander liegen. Er habe weiterhin das Saisonziel Europa-League (im übertragenen Sinne) im Blick. Das bedeute Rang sieben. Und davon sei seine Mannschaft trotz der beiden Niederlagen zuletzt momentan nur einen einzigen Punkt entfernt. Der Abstand zur Abstiegszone beträgt drei Zähler.

Wichtig sei es, nach den vier Siegen in Folge auch in den beiden zuletzt verloren gegangenen Partien gesehen zu haben, dass die Mannschaft sich engagiert ins Zeug legt. Eduard Heckmann, Sean-Andreas Seitz, Hoger Bux und Benjamin Kindsvater „sind Spieler, die in der vergangenen Saison noch in der U19 gespielt haben. Das müssen wir wissen“, sagt Wolf. Und er betont: „Wir sind auf einem guten Weg unserer Entwicklungsphase. Auf dem Weg wollen wir auch bleiben.“ Der Fleiß, davon, so Wolf, sei er überzeugt, werde am Ende auch belohnt werden.

Auch Kienle muss pausieren

Gegen Ulm muss Aalens Coach nicht nur auf die verletzten Jonas Arcalean, Sascha Korb, Jonas Kindsvater und den noch ein Spiel gesperrten Ali Odabas verzichten. Steffen Kienle hat am Freitag in Offenbach seine fünfte gelbe Karte kassiert und muss - ausgerechnet gegen seinen Ex-Club - erneut pausieren. In der vergangenen Saison hatte eine Vertragsklausel den Einsatz gegen seine Ex-Kollegen verhindert.

Dafür wird Gino Windmüller wieder auf seine Innenverteiderposition zurückkehren. Wie die Startelf genau aussehen wird, das will Wolf noch für sich behalten. Soviel weiß er aber: „Wir wollen gewinnen.“ Ob's klappt?

So könnten sie spielen:

VfR: Paterok - Knipfer, Stanese, Windmüller, Arh Cesen - Elfadli, Abruscia - Volz, M. Müller, Herrmann - Bux

Wir sind auf einem guten Weg unserer Entwicklungsphase.“

Uwe Wolf, Cheftrainer des VfR Aalen

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