Untergröningen schnuppert Höhenluft

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Tischtennis

Nach dem 8:1 gegen Berg sind die Damen des TSV Tabellenführer.

Abtsgmünd-Untergröningen. Jubel herrschte beim Team des TSV Untergröningen, als der 8:1- Erfolg gegen die Gäste vom SC Berg in trockenen Tüchern war. Berg erwies sich als der unangenehm zu spielende Gegner. Über 40 Zuschauer, darunter auch eine lautstarke Gruppe vom SC Berg, sahen eine interessante Begegnung in der Verbandsoberliga. Das Satzverhältnis von 25:9 zeigt, wie überraschend klar es am Ende letztlich war. Erfolgsgaranten waren Miriam Kuhnle und Laura Henninger, die ihre zwei Einzelbegegnungen und auch ihr gemeinsames Doppel siegreich gestalteten, Sabine Holzwarth und Evdokia Yankova steuerten ebenfalls ihre Einzelpunkte bei.

Das Doppel Miriam Kuhnle und Laura Henninger verlor nach 2:0-Satzführung den 3. Satz, konnte dann aber in Satz vier das Spiel klar für sich entscheiden. Zwischenzeitlich konnten in der anderen Box Sabine Holzwarth und Evdokia Yankova zwar den 1:1-Satzausgleich herstellen, verloren aber die Sätze drei und vier.

Eine Überraschung folgte mit Beginn der Einzel. Miriam Kuhnle überzeugte im Einzel gegen Jana Hoffmann, das ohne Satzverlust siegreich gestaltet wurde. Laura Henninger war zunächst im Spiel gegen Jasmin Stocker mit einem 0:2-Satzrückstand unterwegs, jedoch konnte sie das Spiel drehen und am Ende mit einem 3:2-Erfolg die Box verlassen. Wenig Gegenwehr bekam Sabine Holzwarth beim 3:0 gegen Nadine Wollinsky geboten – zu schnell und druckvoll war das Spiel der TSVlerin. Beim Erfolg in vier Sätzen trug sich Evdokia Yankova mit einem 3:1-Erfolg in die Siegerliste des Tages ein.

Damit stand es sicherlich etwas überraschend deutlich 5:1 für die Gastgeberinnen und mit diesem Stand gingen die beiden Spitzenspielerinnen in die Box. Kurzen Prozess machte dabei Miriam Kuhnle mit einem 3:0 gegen Jasmin Stocker; ein nie gefährdeter Sieg. Lange mit Jana Hoffmann kämpfen musste Laura Henninger in einer engen Partie bei ihrem 3:2-Erfolg. Wie dramatisch dieses Spiel war, zeigt auch der Verlauf des letzten Satzes, der mit lediglich zwei Punkten Differenz endete. Einen eher leichten Punkt für ihr Team holte Sabine Holzwarth beim 3:0 gegen Sarah Pflug und setzte damit den Schlusspunkt in der exakt zwei Stunden dauernden Begegnung.

Mit 7:1 Punkten stehen die Kochertälerinnen derzeit an der Spitze der Verbandsoberliga – knapp vor den Aufstiegsaspiranten aus Rechberghausen und Altenmünster. Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es am Sonntag, 21. November (Spielbeginn 15 Uhr) positiv gestimmt ins nächste Spiel beim TSV Herrlingen.

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