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Uwe Wolf kehrt als Trainer zurück - und gewinnt gleich einen Titel 

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Comeback mit Titelgewinn: Uwe Wolf (Mitte) hat mit der Traditionsmannschaft von 1860 München den "Bananenflanker Budenzauber" in Regensburg gewonnen - links neben ihm "Bananenflanker"-Trainer Markus Babbel.
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Alexander Haag und Alessandro Gleich über ein Comeback und Videobotschaften.

Überraschende Personalie beim TV Bopfingen: Der Tabellenvorletzte der Kreisliga A II hat sich von seinem Trainer SanidLetica getrennt. „Die Vorstandschaft wollte nicht länger mit ihm zusammenarbeiten“, sagt Ralf Bullinger vom TV Bopfingen kurz und knapp. Der 34-jährige Ex-Spieler war in seinem zweiten Jahr als Trainer beim TVB. In der laufenden Runde hat er in 16 Spielen nur 15 Punkte geholt. Die Ipf-Kicker sind damit akut abstiegsgefährdet. In seiner ersten Saison hat Letica in 25 Partien 32 Zähler gesammelt. 

Uwe Wolf ist unterdessen zurück als Trainer, und er hat auch gleich einen Titel gewonnen: Mit der Traditionself von 1860 München siegte frühere Trainer des VfR Aalen beim „Bananenflanker Budenzauber“ in Regensburg - dem größten Hallenturnier für Traditionsmannschaften in Süddeutschland. Zwei Siege gegen Bayer Leverkusen (1:0) und die „Bananenflanker“ (2:1) und eine Niederlage gegen den Hamburger SV (1:2) reichten vor über 2300 Zuschauern zum Einzug ins Halbfinale. Dort setzten sich die „Löwen-Legenden“ im Neun-Meter-Schießen gegen den 1. FC Nürnberg durch. Ebenso vom Punkt wurde das Endspiel gegen Bayer Leverkusen entschieden - wieder gewann das Wolf-Team, für das ehemalige Fußballgrößen wie Manuel Baum, Timo Gebhardt, Jan Mauersberger, Max Nicu oder Harald Cerny aufliefen.

Der „Bananenflanker Budenzauber“ wurde bereits das dritte Mal ausgetragen. Die Einnahmen kommen Kindern mit dem Down-Syndrom zugute, ihnen soll das Fußballspielen ermöglicht werden. „Das ist eine großartige Sache“, sagt Uwe Wolf, der mit 1860 München bereits zum zweiten Mal Turniersieger wurde. Und auch der Ex-Trainer des VfR Aalen hatte großen Spaß: „Wenn man eine zweitlang selbst nicht gecoacht hat, macht es einfach wieder große Freude.“ Der 55-Jährige wurde am 17. Februar 2022 in Aalen freigestellt.

Für den VfR Aalen gab es einen prominenten Zuspruch - und einen Aufruf. Nico Schlotterbeck meldete sich über Instagram mit den Worten: „Viele wissen gar nicht, dass ich eine kleine Vergangenheit mit dem VfR Aalen habe.“ Der Nationalspieler kickte für ein Jahr in der U17 der Aalener. „Ich hatte da ein sehr schönes Jahr beim VfR, habe viele Freunde kennengelernt und schönen Fußball gespielt“, so Schlotterbeck weiter. „Ich habe von den Problemen gehört und den VfR immer verfolgt. Aalen und Umkreis: Lasst wieder zueinander stehen. Ich wünsche dem VfR Aalen alles Gute.“ Schlotterbeck war nicht der einzige Ex-Aalener, der eine Videobotschaft geschickt hat. Auch der frühere Kapitän Leandro Grech hat sich gemeldet und weist in seinem Post auf die Webseite www.allefueraalen.de hin, die Studenten zur Rettung des VfR Aalen initiiert haben.

Ebenso eine Videobotschaft auf Instagram hat der TSB Gmünd hochgeladen. Dessen Oberliga-Handballer wünschen ihren ehemaligen Mitspielern Kai Häfner und Djibril M'Bengue viel Glück bei der Weltmeisterschaft. Und die beiden Nationalspieler mit Gmünder Vergangenheit haben prompt mit einem Video reagiert: „Hi Männer, wir haben uns richtig gefreut darüber und geben weiterhin Gas“, sagt M'Bengue. Auch Häfner sagt „danke für die netten Worte“ und verspricht seinen Ex-Kollegen, dass „wir weiterhin alles dafür werden, um auch den TSB stolz zu machen“.

In der Kreisliga B IV hat sich beim FC Schlossberg in puncto Neuzugänge einiges getan. Mit gleich fünf Neuzugängen konnte sich der aktuelle Tabellenvierte verstärken. Marcel Musiol und Adrian Malici (beide vom SV Eintrach Kirchheim), Jonas Kitzig (TV Bopfingen, Jugend), Denis Günther (SV Lippach) sowie Bartosz Rio Wolff (SSV Aalen) werden künftig für den FC Schloßberg auf dem Platz stehen.

Die Gmünder Skispringerin Anna Rupprecht ist nach ihrem zweiwöchigen Weltcup-Aufenthalt in Japan wieder zurück in Deutschland. „Es war eine schöne Reise mit Aufs und Abs“, teilt die Athletin des SC Degenfeld über die sozialen Netzwerke mit. Nachdem Rupprecht zunächst in Sapporo auf Platz 19 und 18 sprang, lief es in Zao zunächst nicht besser. Ein zu großer Anzug war ausschlaggebend für die Disqualifikation am ersten Wettkampftag. Dennoch gelang ihr in Zao mit Rang 13 beim zweiten Springen ein versöhnlicher Abschluss.

Alexander Haag
Führungsspüieler in der deutschen Handball-Nationalmannschaft: Kai Häfner hat seinen Ex-Kollegen versprochen, dass "wir alles dafür tun werden, um auch den TSB Gmünd stolz zu machen".
Alessandro Gleich

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