Verbale Entgleisungen auf dem Rasen haben Konsequenzen

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Fußball, Symbolbild
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Der TSGV Rechberg sucht das Gespräch mit den Eltern.

Mutlangen/Rechberg. Verbale Entgleisungen sind keine Seltenheit auf den Sportplätzen. Überall. Kinder und Jugendliche rufen nach, was ihnen aus den Kehlen von Erwachsenen zu Ohren kommt.

Am vergangenen Sonntag beim B-Liga-Fußballspiel des TSGV Rechberg in Mutlangen, bei dem die Rechberger im Spitzenspiel gegen den TSV Mutlangen ihre Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga A fix gegemacht haben, hat ein zwölfjährige Junge einen Spieler rassistisch beleidigt. Nachzulesen im Leserbrief „Rassismus darf nicht sein!“.

Er verstehe sehr gut, dass sich darüber die Gemüter erhitzt haben, erklärt TSGV-Vorsitzender Helmut Geiger. Es sei ihm wichtig, zu betonen, „dass wir uns ganz klar von solchen Äußerungen distanzieren.“ Wie im Leserbrief dargelegt, haben sich die Verantwortlichen des TSGV Rechberg sofort bei dem betroffenen Spieler entschuldigt. Geiger: „Auch der Junge hat sich entschuldigt. Und der Spieler hat die Entschuldigung angenommen.“ Der TSGV-Vorsitzende erklärt weiter: „Wir werden mit den Eltern des Jungen ein Gespräch führen.“ Werner Röhrich

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