Vereinsmeisterschaften der LG Staufen

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Die Athleten der LG Staufen bei der Vereinsmeisterschaft.

Viele Teilnehmer zeigen nach Corona-Pause -gute Leistungen zu Beginn der Saison.

Schwäbisch Gmünd. Zwei Jahre musste der mittlerweile traditionelle Wettkampf vor dem Jahreswechsel aufgrund der Pandemie pausieren, nun war es wieder so weit: Die Vereinsmeisterschaften der LG Staufen feierten ihr Comeback im unteren Teil der Großsporthalle. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle war es wieder einmal ein Leichtathletik-Fest, bei dem es neben vielen Bestleistungen auch zwei Hallenrekorde von Milaine Ammon im Kugelstoßen gab.

Über 100 Athletinnen und Athleten der LG Staufen nahmen an den diesjährigen Vereinsmeisterschaften der Rot-Weißen teil, von den Jüngsten der Altersklasse M8 und W8 bis zu den Aktiven wurden in vielen Disziplinen die Vereinssieger gekürt. Während bei den Jüngsten Altersklassen ein Dreikampf mit 30 m-Sprint, Zonenweitsprung und Medizinballstoßen angeboten wurde, stellten sich die Athleten der U12 einem Vierkampf, bei dem der Hochsprung ergänzt und die Sprintdistanz auf 50 m erweitert wurde.

Nach der Vormittags-Session mit der U12 und jünger, trafen sich alle Altersklassen zu einem gemeinsamen Gruppenbild.

 

Am Nachmittag maßen sich die Athleten ab der Jugend U14 in den Einzeldisziplinen mit den Vereinskameraden, dabei zeigten die Nachwuchssportler meist gute Leistungen und auch die ein oder andere Bestleistung wurde aufgestellt. Über 30 m, 50 m, 50 m Hürden sowie in den technischen Disziplinen Kugelstoßen, Hoch- und Weitsprung zeigten viele Athleten bereits früh in der Saison ansprechenden Leistungen.

 Vor allem beim Kugelstoßen füllte sich der untere Teil der Großsporthalle mit Raunen, als Milaine Ammon gleich zwei Hallenrekorde aufstellte. Da der Wettkampf noch vor dem Jahreswechsel stattfand, gehört sie aktuell noch zur Jugend U20. Mit ihren erzielten 14,96 Metern verbesserte sie den U20-Rekord von Sabine Stein (DJK Wasseralfingen), der 1986 mit 12,27 Metern aufgestellt wurde. Gleichzeitig bedeutete diese Weite für Ammon auch eine persönliche Hallenbestleistung.

Ammon stellt zwei Rekorde auf

Aber auch der Hallenrekord bei den Frauen wurde von der Nachwuchskugelstoßerin der LG Staufen geknackt, Sigrun Kofink (Tübinger LG) war dreifache Deutsche Meisterin in dieser Disziplin und beförderte die Kugel am 24. März 1973 auf 14,72 Meter.

 Auch die Sprintleistungen über 30m und 50m hatten ein gutes Niveau. Stark präsentierte sich auch Samuel Hofmann, der mit 6,42 Metern eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und die beste Weitsprungleistung des Tages aufstellte.

 Insgesamt war es wieder einmal eine tolle Veranstaltung, bei der sich Jung und Alt innerhalb des Vereins bei einem Wettkampf begegneten und gemeinsam die LG Staufen belebten. Dazwischen wurden zudem die besten Leistungen der vergangenen beiden Jahre geehrt. LG-Vorsitzender Benedikt Englert überreichte dabei die Prämien für die errungenen Medaillen bei den Meisterschaften an die entsprechenden Athleten. Ein großer Dank gilt auch Wettkampfkoordinator Egon Seidl, der die Veranstaltung durch seine Planung und Aufführung begleitete.

 Nachdem der Auftakt in die diesjährige Hallensaison geglückt ist, blickt die LG Staufen bereits auf die nächsten Hallenwettkämpfe im kommenden Jahr. Während die älteren Athleten zu den größeren Meisterschaften im Sindelfinger Glaspalast antreten werden, wird für die Jugend weiterhin der untere Teil der Großsporthalle im Blickpunkt stehen.

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