Verspäteter Start in die neue Liga

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Wüerttembergliga Damen, Mannschaft SG2H Hofen/Hüttlingen
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In der eingleisigen Liga sieht sich die SG2H einer Reihe neuer Gegner gegenüber. Am Samstag geht es mit einem Heimspiel los.

Hüttlingen.

Nach zwei abgebrochenen Spielzeiten blicken die Damen 1 der SG2H Hofen/Hüttlingen gespannt auf die Saison 2021/2022, soll diese doch ihre erste komplette in der eingleisigen Württembergliga werden. Insgesamt 14 Mannschaften starten in die Saison und bei der SG2H freut man sich auf neue Gegner, und ist gespannt auf weitgehend unbekannte Mannschaften.

Schwierig gestaltete sich unter Corona-Bedingungen die Vorbereitung. Fast eineinhalb Jahre hat die Mannschaft kaum zusammen trainiert, die vergangene Saison wurde bereits nach zwei Spieltagen abgebrochen. „Wir haben aber einmal je Woche Online-Training gemacht und so den Kontakt untereinander nicht verloren“, sagt Trainer Simon Oppold.

Kader wird jünger

Nach den Lockerungen begann die Mannschaft Mitte Juni mit Konditionstraining im Freien, mit langsamer Gewöhnung an höhere Belastung und handballspezifische schnelle Bewegungen. Und als auch das erlaubt war, ging es in die Halle. „Alle haben gleich sehr gut mitgezogen, die Teilnahme war immer gut“, freut sich Oppold. Man habe speziell die Abläufe in Abwehr und Angriff vertieft. Natürlich war die Teilnahme dann in der Urlaubszeit etwas eingeschränkt, wodurch das Taktiktraining und vor allem die sechs Testspiele etwas holprig liefen, schränkt der Trainer ein. „Manche musste auf ungewohnter Position spielen, das war etwas schwierig“, sagt Oppold. Man sei noch in der Findungsphase.

Der Kader der SG2H-Damen umfasst derzeit 13 Spielerinnen. Torhüterin Lena Aupperle ist zu ihrem Stammverein Schorndorf zurückgekehrt, neu hinzu gekommen sind Kreisläuferin Jasmin Pabst (HC Sulzbach/Bayern) und Erica Cordulo (Sizilien), dazu rückte Lisa Funk aus der Jugend auf.

Der Nachwuchs muss ran

Da mit Steffi Vierkorn nur eine Torhüterin im Kader steht, wird Barbara Fürst aus der eigenen A-Jugend die Mannschaft auf der Position unterstützen. Wichtig ist bei uns immer die gute Nachwuchsarbeit, betont der Trainer. „Wir wollen erst mal die Klasse halten und uns als Mannschaft finden und sehen, wie sich die Saison entwickelt“, beschreibt Oppold die Saisonziele. Man wolle das Aushängeschild für den Frauenhandball in der Region bleiben.

Nach einer Spielverlegung am vergangenen Wochenende starten die Damen mit Verspätung in die Saison. So ist das erste Spiel am kommenden Samstag, 25. September um 18 Uhr, gegen Ludwigsburg , in eigener Halle.

Kader: Stefanie Vierkorn, Barbara Fürst (Tor), Anne Schlossbach, Teresa Schlossbach, Lisa Marie Hirzel, Jasmin Pabst, Merisa Halilovic, Pia Brandes, Simone Bieg, Alica Eiberger, Janina Algaba, Mona Bauer, Carla Törner, Jana Sauter, Erica Cardullo, Lisa Funk; Trainer Simon Oppold, Co Trainer Manuel Ilg, TW Trainer Lisa Fleischer.

Wir haben den Kontakt untereinander nie verloren.“

Simon Oppold,, Trainer SG2H Damen

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