VfR Aalen: Testspiel-Marathon in drei Akten

+
Nahbar und auskunftsfreudig: Sechs Profis des VfR Aalen sind an ihrem trainingsfreien Tag zum „After-Work-Event“ zu Edeka Miller nach Unterrombach gekommen. Die beantworteten geduldig die Fragen der Fans und erfüllten Autogrammwünsche.
  • schließen

SV Neresheim, Alemannia Aachen, SSV Aalen: Der VfR Aalen absolviert drei Partien innerhalb von drei Tagen. Tobias Cramer sieht der Testspielserie positiv entgegen.

Aalen. Tobias Cramer spricht von einer „Vorbereitungsdramaturgie“. Gemeint sind die drei anstehenden Testspiele des VfR Aalen - innerhalb von drei Tagen. Los geht's an diesem Dienstag beim Landesligisten SV Neresheim, am Mittwoch geht's zum Regionalligisten Alemannia Aachen und am Donnerstag zum Kreisligisten SSV Aalen. Der Trainer hat unterschiedliche Herangehensweisen.

Natürlich sei das so nicht geplant gewesen. Als sich dann aber die Möglichkeit ergeben habe, gegen Alemannia Aachen zu spielen, „wollten wir uns das nicht entgegen lassen“, sagt Cramer. Dafür nimmt der VfR-Trainer auch die fast 500 Kilometer und gut fünf Stunden dauernde Anfahrt nach Eschweiler in kauf - inklusive Übernachtung von Mittwoch auf Donnerstag.

Weitaus kürzer ist die erste Reise an diesem Dienstag (Anpfiff: 18.30 Uhr) nach Neresheim. Und auch dieses Spiel beim Landesligisten hat für Cramer höchste Priorität. „Wir treffen im Verbandspokal auch zuerst auf einen Landesligisten. Ich denke, dass das ein ähnliches Niveau sein wird wie in Neresheim. So können wir es besser einordnen und wissen, wo wir die Hebel ansetzen müssen“, sagt der 47-Jährige. Ziel sei es, „Neresheim in Bewegung zu bringen, dass viele Räume frei werden“.

Im Duell gegen Alemannia Aachen am Mittwoch (Anpfiff: 19.30 Uhr) ist die Herangehensweise eine andere. Der Fokus liege dort verstärkt auf die Defensivarbeit. „Unser Ziel ist es, dass wir ein Gegentor verhindern. Das wird auch in der neuen Saison unsere größte Herausforderung sein“, sagt Cramer. Seine Profis sollen lernen, dass „Spiele auch hinten gewonnen werden“. Dafür sei der West-Regionalligist Alemannia Aachen ein idealer Prüfstein. „Wir brauchen eine gute Struktur gegen den Ball.“

Szabo und Portella stark

Weit mehr Freiheiten räumt der Trainer seinen Spielern am Donnerstagabend (Anpfiff: 19 Uhr) ein. Beim Bezirksliga-Absteiger SSV Aalen „sollen die Jungs Spielfreude zeigen“, sagt Cramer. Und sich ähnlich konsequent r präsentieren wie zuletzt beim SV Ebnat. Dass seine Profis am Ende 20 Treffer erzielt haben, freut den A-Lizenz-Inhaber. Zu gut wisse er, wie schwierig es ist, in solchen Spielen 90 Minuten das Tempo hochzuhalten.

Was Cramer in der jetzigen Phase der Vorbereitung wichtig ist: dass er in allen Spielen durchwechselt. „Umso wichtiger ist, dass wir nur die beiden Langzeitverletzten haben. Alle anderen sind einsatzbereit.“

Dementsprechend umkämpft sind auch die Plätze im Team. Die Frage, wie viele Startelfplätze er im Kopf bereits vergeben habe, „kann ich noch nicht beantworten“, sagt der Trainer. Sicherlich gebe es Spieler, die potenzielle Erste-Elf-Kandidaten seien. Aber: „Wir sind alle bei Null gestartet, und es gibt in der Vorbereitung auch Spieler, die positiv überraschen.“ Zwei solche Überraschungen nennt Cramer namentlich: die bisherigen U19-Spieler Mario Szabo und Loris Portella. „Sie ziehen enorm gut mit und geben Vollgas.“

Beim Testspiel-Marathon bekommen aber wieder alle Profis die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Eine Tatsache, die Tobias Cramer gefällt. „Es ist gut, dass die Plätze im Kader noch nicht vergeben sind.“

Erstes „After-Work-Event“: Profis des VfR Aalen diskutieren mit den Fans

Am Montagwar trainingsfreier Tag beim VfR Aalen. Sechs Spieler waren trotzdem für den Regionalligisten unterwegs. Gemeinsam mit Geschäftsführer Giuseppe Lepore und Co-Trainer Petar Kosturkov haben Benjamin Kindsvater, Leon Volz, Michael Schaupp, Jonas Arcalean, Mark Müller und Mario Szabo beim „After-Work-Event“ bei Edeka Miller in Unterrombach vorbeigeschaut.

Die Profis waren bestens gelaunt, zeigten sich nahbar und diskutierten in lockerer, familiärer Atmosphäre mit den Fans. Und sie erfüllten natürlich alle Autogramm- und Selfiewünsche. Benjamin Kindsvater gab kurz nach seiner Sprunggelenk-OP einen aktuellen Stand ab.

Die VfR-Fans fühlten sich bei einem Kaltgetränk sichtlich wohl und hatten außerdem die Möglichkeit, sich eine Dauerkarte für die bevorstehende Saison in der Regionalliga Südwest zu kaufen. Vor Ort war auch das VfR-Fanmobil.

Nahbar und auskunftsfreudig: Sechs Profis des VfR Aalen sind an ihrem trainingsfreien Tag zum „After-Work-Event“ zu Edeka Miller nach Unterrombach gekommen. Die beantworteten geduldig die Fragen der Fans und erfüllten Autogrammwünsche.
Nahbar und auskunftsfreudig: Sechs Profis des VfR Aalen sind an ihrem trainingsfreien Tag zum „After-Work-Event“ zu Edeka Miller nach Unterrombach gekommen. Die beantworteten geduldig die Fragen der Fans und erfüllten Autogrammwünsche.
Nahbar und auskunftsfreudig: Benjamin Kindsvater spricht über seine OP am Sprunggelenk.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Kommentare