WFV-Pokal, 3. Runde

VfR Aalen, TSG Hofherrnweiler, Normannia: Kommen die Favoriten weiter?

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Wird Stefan Wächter im Pokal spielen oder schmeißt VfR-Trainer Tobias Cramer die Rotationsmaschine an?
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Am Mittwochabend geht es für den VfR Aalen, die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und den FC Normannia Gmünd um den Einzug in die nächste Runde.

Ostalbkreis

Drei unterschiedliche Generalproben absolvierten die Teams des VfR Aalen, der Normannia und der TSG Hofherrnweiler am vergangenen Wochenende vor der nächsten Pokalaufgabe.Während der VfR Aalen einen 3:0-Heimerfolg gegen den KSV Hessen Kassel bejubelte, hat die Normannia ein zähes 0:0-Unentschieden gegen den VfL Nagold hinter sich. Offen blieb das Ergebnis in der Partie zwischen der TSG und dem TSV Berg, denn das Spiel musste aufgrund eines Gewitters in Minute 47, beim Stand von 0:0, abgebrochen werden.

SSG Ulm 99 - VfR Aalen

Auch bei diesem Pokalduell scheint die Rollenverteilung, wenn der Landesligist Ulm am Mittwoch (17 Uhr) den Regionalligist aus Aalen empfängt, zunächst klar verteilt zu sein. Doch unterschätzen sollten die Aalener die klassentiefere Mannschaft nicht, denn die SSG Ulm wartet mit drei aufeinanderfolgenden Ligasiegen im Rücken - davon ein 5:0 in Plattenhardt vom vergangenen Sonntag - auf den VfR. Aber auch Aalen ist nach dem kürzlich eingefahrenen 3:0-Erfolg gegen Kassel hoch motiviert und will sich gegen Ulm keinen Ausrutscher erlauben. Ob VfR-Trainer Tobias Cramer an der erfolgreichen Siegerelf der letzten Partie festhält oder einigen Spielern eine Verschnaufpause gibt, ist noch offen, aber wahrscheinlich. „Die Spieler sind gefordert, wenn sie reingeschmissen werden - auch bezüglich des Rotationsthemas“, sagt Cramer. „Mit zwei englischen Wochen hintereinander müssen die Spieler funktionieren. Wir können das Angebot geben, dass sie Spielzeit bekommen, aber dann ist es auch deren Job, dass sie dieses dann so gut wie möglich nutzen - für sich, aber was ganz wichtig ist, auch für die Mannschaft.“

TSV Bad Boll - TSG Hofherrnweiler-U.

Für die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach bleibt abzuwarten, wie sich das Team nach der abgebrochenen Ligapartie gegen den TSV Berg mental und physisch im Duell mit dem klassentieferen Landesligist Bad Boll am Mittwoch um 17 Uhr präsentiert. Gegen Berg wollte die Mannschaft nach zuletzt zwei Spielen ohne Dreier (2:2 gegen Geislingen, 1:2 gegen Fellbach) das Ruder wieder auf Erfolgskurs herumreißen. Da Mutter Natur der TSG gegen Berg nicht die Möglichkeit dafür nahm, soll es nun im Spiel gegen den TSV Bad Boll klappen. Die Heimmannschaft hofft hingegen auf einen Befreiungsschlag nach drei sieglosen Partien (zwei Niederlagen, ein Remis), allerdings wäre das angesichts der großen Favoritenrolle der TSG eine Überraschung - doch gerade für unvorhergesehene Momente ist der Pokalwettbewerb bekannt.

DonzdorferJC - FC Normannia Gmünd

Von der Papierform her eigentlich eine klare Angelegenheit: Die Normannia trifft mit dem Donzdorfer JC auf einen Landesligisten, und will natürlich in der 3. Runde im WFV-Pokal weiterkommen. Doch Normannia-Chefcoach Zlatko Blaskic hat gehörigen Respekt: „Der Gegner verfügt über große Qualität. Viele Spieler vom Donzdorfer JC haben bereits zwei oder drei Ligen höher gespielt. Und sie haben mit Benjamin Bilger (einem ehemaligen Normannia-Spieler) einen Trainer, der die Mannschaft ins Rollen gebracht hat.“ Und die Gmünder sind gewarnt: Der Donzdorfer JC hat mit dem FCN-Ligakonkurrenten TSV Essingen schon einen höherklassigen Gegner aus dem Wettbewerb geworfen. „Wir benötigen ein sehr gutes Spiel, um weiterzukommen“, so Blaskic.

Nicht dabei sind auf Seiten der Normannia verletzungsbedingt alte Bekannte: Alexander Aschauer, Kevin Renner, Tobias Kubitzsch, Laurice Ukela und Jermain Ibrahim. Neu hinzu kommt Angelos Sanozidis, der sich vergangenen Samstag das Schlüsselbein gebrochen hat und die nächsten Monate ausfallen wird. Anpfiff ist am Mittwochabend um 19.30 Uhr im Lautertal-Stadion. ⋌ube

Im Verbandsliga-Derby haben sich die TSG Hofherrnweiler und der TSV Essingen 2:2 Unentschieden getrennt.
Die Normannia (rote Trikots, am Ball Kelecti Nkem) will im Pokalspiel einen besseren Auftritt hinlegen als zuletzt beim torlosen Remis gegen den VfL Nagold.

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