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VfR-Fans mit einem klaren Appell

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"Mehr Regeneration = Mehr Leistung! Ab jetzt zählen nur noch Siege!" Dieses Spruchband haben die Fans des VfR Aalen beim Heimspiel gegen Eintracht Trier hochgehalten.
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Alessandro Gleich und Alexander Haag über Aufrufe, Aufreger und Auszeichnungen

Es war ein Spruchband, das sich Giuseppe Lepore nicht erklären konnte. „Ich kann nichts dazu sagen“, sagt der Geschäftsführer des VfR Aalen. Beim Heimspiel gegen Eintracht Trier (3:1) hielten die VfR-Fans ein Banner hoch, auf dem in großen Buchstaben stand: „Mehr Regeneration = mehr Leistung. Ab jetzt zählen nur noch Siege“. Gemeint war wohl die Vorverlegung des Auswärtsspiels bei Wormatia Worms von Samstag auf Freitagabend. Der Elf von Trainer Tobias Cramer bleiben so wenigstens drei tage Erholung, ehe es bereits am Dienstag im WFV-Pokal beim Landesligisten VfB Bösingen um den Einzug ins Viertelfinale geht. Anpfiff: 14 Uhr.

Glückwunsch an Tim Ulrich Ruth, der bereits eine Trophäe in dieser „Saison“ ergattern konnte. Der verletzte Mannschaftsführer des TSV Essingen, der aktuell sein Masterstudium im Bereich International Sales Management and Technology absolviert, hat auf der Herbsttagung des Instituts für Internationalen Technischen Vertrieb Aalen (IVA) den Best-Seller-Award 2022 entgegennehmen dürfen. Aber auch für seine Essinger läuft es derzeit. Mit 26 Punkten steht das Team - nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber des Spitzenreiters Normmania - auf Platz zwei der Verbandsliga-Tabelle.

Der 1. FC Normannia Gmünd hat sich am vergangenen Samstag gegen Calcio Leinfelden/Echterdingen mit 4:0 an die Tabellenspitze der Verbandsliga geschossen. Dabei stand es nach 45 Minuten noch 0:0. Mit einem Blitzstart in der zweiten Hälfte sorgte Jermain Ibrahim eine Minute nach Wiederanpfiff für den 1:0-Führungstreffer der Gmünder. Den Grund, warum Calcio noch nicht wieder hundertprozentig auf dem Platz war, machte Gäste-Trainer Francesco di Friscoan der ersten Halbzeit fest. Im ersten Durchgang prallte Renato Peric mit einem Normannen zusammen und wurde länger behandelt. „Was mich ein bisschen stinkig gemacht hat, ich frage ihn in der Halbzeit, ob es sicher geht. Er bestätigt mir das zweimal mit Ja“, so der Gäste-Coach. Die Teams standen auf dem Platz bereit. Aber dann „winkt mir der Kapitän zu, dass Peric nicht spielen kann. Das nimmt die ganze Konzentration“. Er wird noch vor Anpfiff der zweiten Hälfte vom Platz geholt - kurz darauf bringt Ibrahim die Normannia auf die Siegerstraße.

Die deutschen Meisterschaften im Skispringen waren gleichzeitig auch die Generalprobe für die internationale Bühne. In eineinhalb Wochen beginnt für die Mädels um Anna Rupprecht die neue Weltcup-Saison. Los geht's am 5. November im polnischen Wisla, nach einer vierwöchigen Pause folgen bis zum Jahreswechsel weitere Stationen in Lillehammer, Titisee-Neustadt, Villach und Ljubno. Inzwischen hat Bundestrainer Maximilian Mechler auch das sechsköpfige deutsche Team nominiert. Neben der 25-jährigen Mixed-Weltmeisterin vom SC Degenfeld gehen Katharina Althaus,Agnes Reisch, Pauline Heßler, Selina Freitag und Luisa Görlich für Deutschland an den Start. Der Auftakt in Polen ist übrigens der einzige Wettkampf, der auf Matten gesprungen wird.

Dass Carina Vogt Teil des deutschen Teams war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Die Olympiasiegerin und Fünffach-Weltmeisterin hat im Frühjahr bekanntlich ihre großartige Karriere beendet. Präsentieret im Skizirkus ist die 30-Jährige aber noch immer. Und noch immer gibt es Auszeichnungen für die erfolgreichste Skispringerin aller Zeiten. Die jüngste: Vogt erhielt das „Sportehrenzeichen in Gold“ vom DSV. „Wenn mich ein Moment auszeichnet, dann dieser. Immer noch irre und ein paar Tränchen wert, wenn ich daran zurückdenke. Danke für die einzigartige, tolle Erinnerung an den 11. Februar 2014“, schreibt Vogt - und meint den Tag, an dem sie in Sotchi die erste Olympiasiegerin in der Geschichte des Skispringens wurde.

Carina Vogt
Alessandro Gleich
Alexander Haag

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