VfR will die drei Punkte zurückholen

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Kienle Steffen,(VfR Aalen,#23), Hermann Lars,(TSV Schott Mainz,#4), ,Foto: Uli Scherbaum / Eibner-Pressefoto
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Nach der Niederlage bei Schlusslicht Schott Mainz will sich der VfR Aalen im letzten Spiel des Jahres am Samstag in Balingen für die Hinrunden-Niederlage revanchieren.

Aalen.

Dass es ausgerechnet seine Mannschaft sein musste, die dem Ligaschlusslicht Schott Mainz nach deren vier Niederlagen in Folge noch eine vorweihnachtliche Freude bereitet hat, das ärgert VfR Aalens Cheftrainer Uwe Wolf gewaltig. „Die maßgebenden Dinge haben wir gleich auf der Heimfahrt am Mittwochabend noch besprochen“, sagt er. Sein Blick richtet sich sofort wieder nach vorne. Am Samstag sollen seine Jungs beim Balinger SC „alles daran setzen“, um sich mit einem Sieg und einem guten Gefühl in die Weihnachtspause zu verabschieden.

„Wir haben die Rahmenbedingungen für das Mittwochabendspiel in Mainz nicht angenommen“, konstatierte der VfR-Coach nach der bitteren 0:2-Niederlage beim Schlusslicht. Dazu zählten vor allem die Anreise am Spieltag und das Spiel auf dem Kunstrasenplatz. Uwe Wolf will dies nicht als Entschuldigung gelten lassen. „In puncto Leidenschaft und Aggressivität war der Gegner einfach besser“, sagt er. Und nennt damit genau diese Eigenschaften, mit der sein Team in der Vergangenheit zu überzeugen wusste. Doch von den Glanzleistungen des 5:2-Erfolgs gegen Hoffenheim II oder des 4:3-Sieges Ende November gegen die Bundesligareserve von Mainz 05 waren seine Spieler am Mittwochabend bei Schott Mainz meilenweit entfernt.

Die Konstanz fehlt

Es ist die Konstanz, die dem VfR Aalen fehlt. „Das ist etwas, was bei einer jungen Mannschaft, wie wir sie haben, nicht überraschen darf“, übt Wolf Nachsicht. Aber er weiß: „In der Restrunde müssen wir daran arbeiten und es besser machen.“

Die erste Gelegenheit, wieder zu zeigen, was die Mannschaft tatsächlich drauf hat, bietet sich Alessandro Abruscia & Co. gleich am Samstagnachmittag beim Balinger SC. „Wir wollen gewinnen. Das wollen wir immer“, gibt Uwe Wolf auch für die Reise an den Kaiserstuhl ein klares Ziel aus. Und er betont: „Wir stehen für Vollgasfußball.“ Das sollen seine Jungs am Samstag wieder zeigen.

Die Erinnerungen an das Hinspiel schwingen dabei immer mit. Das haben die Aalener im heimischen Rohrwang nach einer 2:1-Führung durch einen Doppelschlag der Gäste in den letzten beiden Spielminuten noch mit 2:3 aus der Hand gegeben. Wolf: „Die wussten gar nicht, wieso sie das Spiel gewonnen haben.“

Die Revanche ist also fällig. Dass die Balinger ihre drei letzten Spiele gewonnen und damit den VfR Aalen in der Tabelle überflügelt haben, „das hat im Fußball nichts zu sagen“, betont Wolf. Seine Elf fahre dorthin, um sich diese drei Punkte zurückzuholen.

Windmüller an der Stirn genäht

Verzichten muss der VfR-Coach zum Jahresabschluss auf Gino Windmüller, dessen tiefe Platzwunde an der Stirn am Mittwochabend mit zehn Stichen genäht werden musste. An einen Einsatz am Samstag sei nicht zu denken. Mit Ali Odabas (5. Gelbe Karte) fällt ein weiterer Akteur aus der Abwehrkette aus. „Es ist eine Situation, mit der wir nicht das erste Mal klarkommen müssen“, sagt der VfR-Trainer und verweist auf gute Alternativen im Kader. Wolf: „Ich vertraue alle meinen Spielern. Und alle haben schon öfters gezeigt, dass sie da sind, wenn sie gebraucht werden.“

So könnten sie spielen:

VfR Aalen: Paterok - Schmidt, Stanese, Knipfer - Botic, Elfadli, Bux, Abruscia - Müller, Kienle, Seitz.

„Wir wollen gewinnen. Das wollen wir immer.“

Uwe Wolf, Cheftrainer des VfR Aalen

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