Viele Trainingsarbeit zahlt sich aus

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Schwimmen, Aalener Spioncup, Delphin

Delphine fischen in heimischen Gewässern nach Medaillen und Bestzeiten.

Aalen. Mit 17 Sportlerinnen und Sportlern startete der Schwimmclub Delphin beim Aalener Spion-Cup. Dabei konnten durchweg alle Athleten mit vorderen Platzierungen und Bestzeiten überzeugen.

Erfolgreichster Starter mit zwei Gold- und einer Silbermedaille war Michael Hees. Über die Freistilstrecken 50 m, 100 m und 200 m hatte die Konkurrenz jeweils das Nachsehen. Die Mühen der letzten Wochen im Grundlagenbereich haben sich für ihn ausgezahlt. Besonders erfreulich war eine Steigerung von über 15 Sekunden im 200 m- Kraulrennen. Bei seinen weiteren Starts konnte er über Brust, Rücken und Lagen seine Vielseitigkeit beweisen und schwamm jeweils in die Top-Ten.

Die erfolgreichsten Teilnehmerinnen waren mit jeweils zwei ersten Plätzen Neuling Nike Nau und die erfahrene Katja Mohr. Die achtjährige Nike trat bei ihrem ersten offiziellen Wettkampf dreimal an den Start und konnte sich neben den beiden Goldmedaillen über 50 und 100 m Brust über eine Bronzemedaille im 50 m Freistilrennen freuen. Katja sicherte sich in allen vier Sprintdisziplinen einen Podiumsplatz und komplettierte ihren Medaillensatz mit zwei Goldmedaillen über 50 m Rücken und Freistil, einer Silbermedaille im 50 m Schmetterlingsrennen sowie einer Bronzemedaille über 50 m Brust.

Je eine Goldmedaille wanderte in die Sporttaschen von Lukas Thaler und Jasmin Scholl. Lukas erwischte einen guten Tag und konnte mit einer Steigerung von über 15 Sekunden auf der 200 m langen Strecke zu Gold schwimmen. Tags zuvor stellte er und sein Trainer seinen Schmetterlingsstil um. Dass dies goldrichtig war, zeigte Platz zwei mit einer Steigerung von knapp anderthalb Sekunden über 50 m Schmetterling und einer hervorragenden Zeit von 28,55 sek. Eine weitere Silbermedaille über 100 m Freistil komplettierte seine Ausbeute. Jasmin konnte mit Platz eins über 50 Freistil und der Bronzemedaille über 50 m Brust zweimal aufs Podium schwimmen. Dabei blieb Jasmin im Freistilrennen nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit. Über 50 m Rücken und 100 m Lagen schwamm sie gute Zeiten, schrammte aber mit Platz vier am Podest vorbei.

Mit sechs Medaillen bei sieben Starts war die zwölfjährige Finja Wiegand die fleißigste Medaillensammlerin aus Delphinen Sicht. Auch bei ihr zeigte das Grundlagentraining Wirkung und so konnte sie sich um 39 Sekunden über 400 Freistil und 16 Sekunden über 200 Lagen steigern. Ganz oben aufs Podest reichte es diesmal nicht, aber mit Platz zwei über 50 m, 200 m und 400 m Kraul, 200 m Lagen und in ihrer Lieblingsschwimmart 50 m Schmetterling sowie einem Rang über 100 m Freistil war Finja sehr zufrieden.

Ihre drei Jahre ältere Schwester Lena Wiegand konnte bei sechs Starts jeweils unter die ersten Zehn schwimmen und mit Platz zwei über 400 m Kraul sowie jeweils Platz drei über 50 und 100 m Brust aufhorchen lassen. Auch sie steigerte sich und freute sich über drei Bestzeiten.

Erfolg beim ersten Start

Bei seinem ersten offiziellen Wettkampf mit einer Gold- und einer Silbermedaille wurde Tillman Feiler belohnt. In seiner Hauptlage Kraul durfte er sich über 50 und 100 m Freistil über einen Podiumsplatz freuen, mit jeweils Platz vier im 50 Brust- und 50 Rückenrennen zeigte er sein vielseitiges Talent.

Je zwei weitere Medaillen konnte zur positiven Gesamtbilanz Paul Mohrenweiser und Noah Friedlein beisteuern. Paul ging dreimal an den Start und jeweils mit Bestzeiten sowie einer Silbermedaille über 50 m Freistil und einem dritten Platz über 50 m Schmetterling aus dem Wasser steigen. Noah steigerte sich erheblich um 26 beziehungsweise 16 Sekunden und sicherte sich somit zwei Bronzemedaillen über 50 m Rücken und Freistil.

Mit einer neuen Bestzeit schrammte Simon Thaler knapp an der 60 sek-Schallmauer im 100 m Freistilrennen vorbei und sicherte sich den Silberrang. Über 50 m Brust und 100 Lagen konnte er Platz fünf und vier erzielen.

Ein Highlight aus Sicht der Delphine setzte Nils Bauer mit dem Einzug ins Finale über 100 m Rücken. Bereits im Vorlauf wusste er mit Platz drei zu überzeugen und qualifizierte sich souverän. Im Finale konnte er sich um 2/10 Sekunden steigern und sich die Silbermedaille um den Hals hängen lassen. Ein weiterer zweiter Platz folgte im 50 m Rückenrennen. Bei seinen weiteren vier Starts über 100 Lagen, 50 Schmetterling und 50 Freistil konnte sich Nils mit einer soliden Leistung jeweils unter den ersten Zehn platzieren.

Nachwuchs überzeugt

Komplettiert wurde das Team durch Joshua Funk, Vinzenz Seeling, und Lennart Hartjes. Alle drei Jungs konnten sich über neue Bestzeiten und teils erheblichen Verbesserungen freuen.

„Eine gute Mischung aus jungen wilden, erfahrenen Athleten und jungen Talenten, die erstmalig Wettkampfluft schnuppern konnten, haben wir ins Rennen geschickt. Das Abschneiden mit vorderen Platzierungen, Bestzeiten und tollen Leistungen lässt uns positiv nach vorne blicken“, resümiert das Trainerteam um das Geschwisterpaar Daniela und Alexander Jung.

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