Von A wie Artur Dalaloyan bis Z wie Zepf

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Andreas Toba geht auch in dieser Saison wieder für den TV Wetzgau an die Geräte.

Die Mannschaft des TV Wetzgau in Einzelportraits

Schwäbisch Gmünd. Paul Schneider ist zufrieden: Der Trainer des TV Wetzgau hat ein Team, das in der Lage ist, ganz vorne anzugreifen. Und das die Qualität hat, sogar den ganz großen Coup zu landen. Wir blicken auf die 13 Athleten, die für die Gmünder in der nun startenden Bundesliga-Saison an den Start gehen.

Helge Liebrich: Der Routinier steht immer Gewehr bei Fuß, sollte Not am Mann sein. Seine Hauptaufgabe aber ist inzwischen das Amt des Taktikcoaches im TVW.

Andreas Toba: Olympia war auch für Toba wieder ein Highlight. Mit dem deutschen Team zog er in den Endkampf der besten Acht ein. Beim TVW wird er vor allem für die Geräte Pauschenpferd, Ringe, Barren und Reck eingeplant.

Felix Pohl: Für Pohl ging die Verletzungszeit zu Ende und er konnte sich bestens auf die Saison vorbereiten. Paul Schneider setzt auf ihn am Boden, Sprung und an den Ringen. Paul Schneider: „Er gibt uns Stabilität und er freut sich, endlich wieder zeigen zu können, was er kann.“

Glenn Trebing: Der Trainingspartner von Andreas Toba in Hannover gehört längst fest zum Wetzgauer Team. „Er kann uns immer zum Sieg führen“, ist sich sein Coach sicher. Zu sehen sein wird er am Boden, am Pauschenpferd, Sprung und Barren.

Carlo Hörr: Ein sehr starker Sechskämpfer. „Wir sind zuversichtlich, dass er an allen sechs Geräten starten wird“, sagt Schneider.

Christian Auer: „Am Pauschenpferd und Barren kann ich ihn immer bringen“, so Paul Schneider. Auer ist ein Stabilitätsfaktor und kommt zum Einsatz, wenn Not am Mann ist.

Thore Beissel: Der junge Neuzugang kam vom TuS Vinnhorst nach Gmünd. Dort in Vinnhorst sah er keine Chance mehr, zum Einsatz zu kommen, nachdem die Mannschaft extrem verstärkt wurde. „Ich habe ihn kennengelernt bei den deutschen Jugendmeisterschaften in unserer Halle. Er ist ein herausragendes Talent, das uns noch viel Freude bereiten wird“, sagt Schneider über ihn. Beissel ist ein klassischer Sechskämpfer.

Frederik Knaus: Bei ihm steht momentan das Medizinstudium an erster Stelle. „Wir sind gespannt, wie weit er im Training bereits ist“, hofft sein Trainer, dass Knaus genügend Zeit zum Trainieren findet. Seine Stärken liegen am Boden und am Sprung.

Arne Halbisch: „Er wird uns eine große Stütze sein“, ist sich der Coach sicher. Halbisch hat eine sehr positive Entwicklung gemacht und ist beim TVW gesetzt an den Geräten Boden, Sprung und Reck.

Valentin Zapf: Dieses Jahr aufgestiegen von den Junioren zu den Aktiven. Zapf wird uns am Boden, Sprung und Barren verstärken.

Artur Dalaloyan: Der Russe ist der Star im Team. Mit der Riege seines Heimatlandes holte er vor wenigen Wochen in Japan die Goldmedaille. Somit ist er der erste Olympiasieger, den der TVW je in Schwäbisch Gmünd präsentieren konnte. „Sein Niveau ist grandios. Schaut man ihm beim Turnen zu, so kann man einfach nur noch Staunen“, ist der Gmünder Trainer begeistert.

Néstor Abad: Der Weltklasseathlet ist in Gmünd längst zuhause. Seit vielen Jahren verstärkt er das Team. In dieser Saison wird es so sein, dass er sich mit Dalaloyan an den Geräten abwechselt. „Das ist die optimale Synergie für das perfekte Resultat.“ Der Spanier ist für die Geräte Boden, Pauschenpferd und Reck eingeplant, während der Russe Dalaloyan Ringe, Sprung und Barren abdeckt.

Nicolau Mir: Ein weiterer Neuer in Wetzgau kommt aus Spanien. Auf Mir trifft das Wort „Weltklasse“ ebenso zu wie auf die beiden anderen Ausländer in Reihen des TVW. „Unsere Fans werden auch von dem kleinen Spanier begeistert sein“, ist sich der TVW-Coach gewiss.

Nicht zu vergessen sind aber auch die Verantwortlichen im Team der Bundesliga-Mannschaft:

Dominik Pfeifer und Axel Steeb: die Taktiker, die sich im Vorfeld ausgiebig mit den Wertungen aller Turner beschäftigen.

Marc Lakner: Der Physiotherapeut sorgt dafür, dass alle fit in den Wettkampf starten können.

Sabine Vogt: Wettkampforganisation und Geschäftsstellenleiterin.

Paul Schneider: Cheftrainer, sorgt dafür, dass der TV Wetzgau immer eine starke Mannschaft an den Start schickt.

Mit diesen 13 Athleten und Betreuern wird der TVW alles versuchen, um erneut unter die besten Vier der Liga zu kommen. Trotz allem Optimismus und dem Wissen um die eigene Stärke blickt der TVW-Trainer Paul Schneider aber auch auf die Konkurrenten mit einem gewissen Staunen: „Noch nie wurde so viel investiert. Noch nie gab es so viele Verstärkungen. Das ist die stärkste Bundesliga aller Zeiten.“

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