Vor dem Spitzenspiel: Was Niklas Groiß an Alexander Aschauer bewundert

+
Niklas Groiß

Essingens Top-Torjäger spricht vor dem anstehenden Derby über die Hinrunde seiner Mannschaft und schätzt die Lage rund um das Spitzenspiel ein.

Essingen

Am Wochenende kommt es in der Verbandsliga zum Topspiel. Der Tabellenführer aus Essingen fährt zum Tabellenzweiten nach Gmünd. Vor der Partie sprachen wir mit Essingens Top-Torjäger Niklas Groiß.

Herr Groiß, Sie konnten die Hinrunde als Tabellenführer beenden. Wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf?

Groiß: „Zunächst hätten wir eigentlich gar nicht schlechter in die Saison kommen können. Wir haben beide Derbys verloren und kamen ganz schwer in die Saison. Die Stimmung war jedoch trotzdem nie wirklich schlecht und der Sieg in Dorfmerkingen war dann der erste wichtige Schritt in die richtige Richtung.“

Wie erklären Sie sich den schwachen Saisonstart?

„Wir hatten einige Ausfälle und waren in den ersten Spielen nicht voll da, dann ist es schwierig die Kurve zu kriegen. Ich habe aber immer gesagt, wenn wir mal eine kleine Serie starten können, dann kommen wir auch in einen Flow. Genau das ist auch passiert und wir gehen jetzt in jedes Spiel mit dem Selbstverständnis, es am Ende auch zu gewinnen.“

Worin sehen Sie aktuell den Schlüssel des Erfolgs?

„Bei uns gibt zur Zeit jeder 100 Prozent und jeder Spieler zeigt sich in seiner besten Form. Man kann jeden aufstellen und auch die Spieler, die von der Bank kommen, sind alles Top-Spieler. Wenn dann mal jemand ausfällt, haben wir immer jemanden, der einspringen kann, das macht uns aktuell so stark.“

Wie zufrieden sind Sie bisher mit ihrer eigenen Saison und den zehn Saisontreffern auf ihrem Konto?

„Bisher bin ich sehr zufrieden. Ich mache zwar selten mehrere Tore in einem Spiel, aber ich habe in der Hinrunde in einigen Spielen mein Tor gemacht. Vor der Saison war es mein Ziel, mehr Tore als letztes Jahr zu machen. Da waren es zwölf, da bin ich wohl auf einem guten Weg. Schöner wäre es, in der Rückrunde wieder zehn Tore zu machen, dann stünde ich bei 20 und wäre absolut zufrieden.“

Bisher spielten Sie vorne meistens gemeinsam mit Niklas Weissenberger. Jetzt hat Lukas Rösch gezeigt, dass er auch eine Alternative sein kann. Machen Sie sich Sorgen um ihren Stammplatz?

„Rösch und Weissenberger sind beide überragende Spieler, die es definitiv verdient haben zu spielen. Aber bisher habe ich vom Trainer immer das Vertrauen bekommen, auch nach schwächeren Spielen. Bislang spüre ich keine Anzeichen dafür, dass ich meinen Platz vorne drin abgeben muss.“

Am Wochenende steht das Spitzenspiel bei ihrem Ex-Verein in Gmünd an, worauf wird es dort besonders ankommen?

„Wir haben im Hinspiel schon erlebt, wie gut Gmünd sein kann. Ich für meinen Teil habe natürlich gespürt, wie körperlich robust sie in der Defensive sind.“

Es wird auch zum Torjäger-Duell zwischen Alexander Aschauer (13 Tore) und Ihnen kommen. Wie sehen Sie dieses Duell?

„Ich glaube, grundsätzlich als Stürmertypen sind wir uns relativ ähnlich, mit einem guten Abschluss und einem guten Riecher. Aschauer kommt natürlich aus höheren Ligen und ich eher von unten. Was ich vor allem beeindruckend finde, ist, dass er es immer wieder schafft auch zwei, drei Tore in einem Spiel zu machen. Da möchte ich mich auch noch verbessern, dass ich es öfter schaffe, mehrere Tore in einem Spiel zu machen.“

Die vergangenen Duelle auf einen Blick

06.08.2022:

TSV - Gmünd⋌0:3 (0:3)

09.03.2022:

TSV - Gmünd⋌2:3 (1:1)

14.08. 2021:

Gmünd - TSV⋌2:2 (1:2)

29.08.2020:

Gmünd - TSV⋌0:1 (0:0)

03.10.2019:

TSV - Gmünd⋌3:0 (1:0)

09.06.2018:

TSV - Gmünd⋌0:2 (0:0)

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Kommentare