Vorne ist es eng, hinten wird’s klarer

Nach einem Drittel der Saison ist an der Spitze alles offen.

Ostalbkreis. Elf Spieltag und damit rund ein Drittel der Saison sind in der Bezirksliga absolviert und noch immer geht es eng zu an der Tabellenspitze. Bettringen (25 Punkte) hat wieder die Spitze übernommen, aber Unterkochen (24), Neuler (24) und Nattheim (22) liegen nur im Punktebereich eines einzigen Spiels zurück. Im Tabellenkeller dagegen werden die Abstände langsam größer.

Durch den knappen Derbysieg in Spraitbach ist Bettringen wieder mit der Nase vorn, weil die Konkurrenten Unterkochen und Nattheim sich unentschieden trennten. Am Sonntag kommt die SG Heldenfingen/Heuchlingen nach Bettringen, die in der Fremde erst eine Niederlage bei drei Siegen einstecken musste. Die SG dagegen hat zu Hause bereits zweimal den Gästen die Punkte überlassen müssen und will diese Heimbilanz gerne aufbessern.

Beim Zweiten FV Unterkochen ist der SV Eintracht Kirchheim/Dirgenheim zu Gast, der sich mit dem klaren Sieg über Steinheim und dem zweiten Dreier in Folge etwas Luft im Keller verschafft hat. Der FVU wird den Gegner also nicht unterschätzen. Das letzte Aufeinandertreffen in Unterkochen liegt schon lange zurück, ist fast genau drei Jahre her: Am 21. Oktober 2018 gelang dem FVU durch einen späten Treffer ein knappes 1:0.

Neuler erwartet Bargau und ist als Dritter gegen den Ligazehnten Favorit. Allerdings zeigt ein Blick auf die Tordifferenz, wie vermeintlich wenig viel ausmachen kann. Lediglich fünf mehr erzielte Tore hat der TVN aus elf Spielen – damit aber satte acht Punkte mehr geholt als der kommende Gegner. Das spricht für Effizienz. Nattheim ist beim SC Hermaringen klar favorisiert, obwohl der SCH mit 32 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga stellt. 37 Gegentreffer sind aber mehr als dreimal so viele wie die TSG kassiert hat (11).

Die DJK Schwabsberg-Buch will zu Hause gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II ihre makellose Heimbilanz ausbauen. Die TSG liegt aber nur noch drei Punkte hinter den Schwabsbergern, könnte mit einem Sieg mit drei Toren Differenz sogar am Gegner vorbeiziehen. Lauchheim gastiert nach der Heimniederlage gegen Gerstetten nun bei der TSG Schnaitheim und will nicht noch mal drei Punkte in den Heidenheimer Raum vergeben. Die Sportfreunde Lorch (12 Punkte) stecken nach der Pleite gegen Hermaringen weiter in der Abstiegszone fest, hoffen jetzt auf einen wichtigen Auswärtserfolg beim VfL Gerstetten (16).

Im Tabellenkeller sind hinter Lorch (12 Punkte) vier Teams schon ein wenig abgehängt: Der FC Spraitbach (8), der SSV Aalen (6), der TV Steinheim (3) und der TSV Großdeinbach (1). Während die beiden letztgenannten in dieser Saison wohl eher um Achtungserfolge kämpfen müssen werden, wollen Spraitbach und der SSV dringend punkten, um dran zu bleiben. Der Spielplan lässt nun genau diese vier Teams aufeinander treffen: Spraitbach spielt in Steinheim, Aalen in Großdeinbach. Gelingen den Auswärtsteams die erhofften Dreier sind die Plätze am Tabellenende erstmal zementiert. bel

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