Weitere Verletzte

Sgroja-Verletzung passt ins Gesamtbild der Saison.

Waldstetten. Der TSGV Waldstetten tritt am Samstag (15 Uhr) beim TSV Neu-Ulm an. Das 1:3 gegen den TSV Bad Boll am vergangenen Spieltag hatte die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten arg geschmerzt. Daraus machte niemand einen Hehl, vor allem nicht Trainer Mirko Doll: „Natürlich ist der Ärger mittlerweile wieder etwas verraucht. Für mich persönlich aber war es schon sehr ärgerlich, da ich schließlich von dort komme.“ Aber kurz vor der Partie an diesem Samstag beim Tabellennachbarn TSV Neu-Ulm hatte er sein Lachen schon wieder gefunden.

Was ihm das Lachen jedoch wieder aus dem Gesicht zauberte, hat mit einer Personalie zu tun. Vincens Sgroja hatte sich am spielfreien Wochenende für die Zweite Mannschaft zur Verfügung gestellt und sich am Knie verletzt. Die bittere Diagnose ist nun eingetroffen: Der 20-Jährigen hat sich tatsächlich das Kreuzband gerissen und fällt für den Rest der Saison aus. „Das ist natürlich unglaublich bitter für den Spieler. Irgendwie aber passt es zu dieser Saison, da sind wir wirklich nicht vom Glück verfolgt“, so Doll kopfschüttelnd über die diesjährige Personalsituation. Neben Sgroja fällt schließlich noch Lukas Hartmann (Schambeinentzündung) langfristig aus, dazu kamen immer wieder Ausfälle bedingt durch kleinere Verletzungen.

Um so mehr hofft Doll auf den zuletzt ausgefallenen Kapitän Mario Rosenfelder, der nach seiner Erkrankung wieder ins Training eingestiegen ist. Keine Hoffnung dagegen besteht bei Elvan Beyer (krank) und Nico Waidmann (beruflich verhindert). Der derzeitige neunte Tabellenplatz sei ein Ausdruck dieser Saison. „Wenn wir alle Mann an Bord haben, können wir sicherlich jeden schlagen. Das machen wir aber nicht und diese Inkonstanz führt dazu, dass wir auch immer wieder Rückschläge erleiden müssen“, sagt Doll.

Über Neu-Ulm, die ebenfalls bei 16 Zählern stehen, dabei aber ein Spiel mehr absolviert haben, hat sich Doll unter anderem bei Deizisau schlaugemacht. Das Schlusslicht verlor gegen die Neu-Ulmer am vergangenen Wochenende deutlich mit 0:6, wenn auch ersatzgeschwächt. „Neu-Ulm wird uns mit breiter Brust empfangen, dürfte mit reichlich Selbstvertrauen ausgestattet sein“, warnt Doll seine Mannschaft.

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