Weiterer SFD-Spieler positiv getestet

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Christian Zech

Der Kader der SF Dorfmerkingen wird immer kleiner. Zum Spiel am Samstag in Pforzheim stehen voraussichtlich nur 14 Feldspieler zur Verfügung. Nur ein Training in dieser Woche.

Neresheim-Dorfmerkingen.

Für die Sportfreunde Dorfmerkingen war es diese Woche schwierig, sich auf ein Spiel an diesem Wochenende vorzubereiten. Am vergangenen Wochenende waren mehrere Antigen-Schnelltests in der Mannschaft positiv gewesen, zwei der drei nachfolgenden PCR-Tests ebenfalls. Bis gestern war deshalb trainingsfrei. Das zu den bereits eklatanten Personalproblemen im Team.

An diesem Samstag soll man in Pforzheim antreten. Im Vorspiel in Dorfmerkingen hatten die SFD keine Chance und verloren klar mit 0:3. Inzwischen sind die Pforzheimer mit zehn Siegen und 32 Punkten auf Platz sechs gelandet. Der Rückstand auf Platz eins und zwei ist aber auch schon beachtlich, nach unten sind sie ungefährdet. In Dorfmerkingen spielten sie sehr robust, clever in den Zweikämpfen, waren giftig und tempostark.

Robuster Gegner zu erwarten

Große Veränderungen zum Team der Vorrunde sind nicht zu erwarten, mit Lulic haben sie von den Kickers noch einen weiteren torgefährlichen Stürmer geholt. Sechs Treffer sind bereits auf seinem Konto. Die Sportfreunde müssen sich auf einen aggressiven, hochmotivierten Gegner einstellen, der nicht zuletzt auch die vergangene Heimniederlage gegen Villingen vergessen lassen möchte.

Bei den Sportfreunden war gestern im Training nach den turbulenten Tagen erst einmal Bestandsaufnahme angesagt. Man hat sich im Rahmen der Geschehnisse auf das Spiel in Pforzheim vorbereitet. Der noch offene Coronatest war ebenfalls positiv, so dass sich die Situation nicht verbessert hat. Zu den Langzeitausfällen kommen die Coronaausfälle und die fehlende Spielberechtigung für die 18-jährigen Adler und Scarcelli. Diese Regelung der Testmöglichkeit und der damit verbundenen Spielberechtigung für die Schüler hat der WFV inzwischen gekippt.

Knapper Kader

Damit stehen für das Spiel in Pforzheim voraussichtlich 14 Feldspieler und die beiden Torhüter zur Verfügung. Verantwortliche und Spieler werrden das Beste aus dieser Situation machen, und sich etwas einfallen lassen. Es gilt die selbstbewussten Pforzheimer nicht ins Spiel kommen zu lassen, sie möglichst frühzeitig zu stören und immer wieder eigene Akzente zu setzen. Eine außergewöhnliche Kraftanstrengung wird notwendig sein, um aus Pforzheim was mitzunehmen.

Spielbeginn: Samstag 14 Uhr, Abfahrt des Mannschaftsbusses: um 9.30 Uhr an der Röser Arena, Mitfahrgelegenheit besteht nicht.

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