Weltcupsieg im Himalaya

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Marion Fromberger (auf Platz 1) gewann ihr drittes Weltcup-Rennen

Die Aalenerin Marion Fromberger schlägt erneut zu und gewinnt auch den Weltcup in Indien.

Leh. Die Deutsche Marion Fromberger (GER/21) gewinnt nur eine Woche nach ihrem Sieg in Indonesien nun auch in Indien.

Das ist mehr als eine Bestätigung, sechs Tage nach ihrem Sieg in Indonesien, gewinnt die 21-jährige Marion Frombergerauf einem komplett anderen Kurs, unter absolut neuen äußeren Bedingungen. In Indonesien war es ein angelegter Kursin einem Mountainbike-Stadion, Steilkurven, Sprünge, ähnlich eines Bikeparks, zudem war tropisches Wetter gegeben. Nur sechs Tage später stellte sie sich dem Sprint auf 3.700 Metern über dem Meeresspiegel.

Im Himalaya Gebirge ging die Rennstrecke mitten durch die Bergstadt Leh. „Ein echter Citykurs“, so nannte es der fürdas Aalener Racingteam startende Daniel Noyola, denn der Kurs war zwar mit Hindernissen versehen, führte aber mitten durch das Stadtzentrum. Die größte Herausforderung bei diesem Weltcup war sicherlich die Höhenlage. Wenn schon alleinig das Wachbleiben auf 4.000 Meter eine spezielle Höhenanpassung an den Körper verlangt, ist es umso schwieriger hier eine Topleistung abzurufen. Teamkapitän Steffen Thum sagte bereits nach Indonesien, die Gesundheit der Sportler habe im Himalaya für ihn oberste Priorität. Knapp eine Woche später wissen wir, seine Sportler waren mehr als nur gesund und bereit für einen Start in der Höhe.

Dritten Weltcupsieg eingetütet

Allen voran Marion Fromberger, die nach ihrem Sieg mit genügend Selbstvertrauen den Flug in die Bergstadt antrat. „Eswar ein Wagnis und am Ende eine mutige Entscheidung hier zu starten. Ich wusste nicht ob es gut geht, aber so ist esdoch in vielen Dingen im Leben. Am Ende muss man sich bestmöglich vorbereiten und an sich glauben um große Dingeerreichen zu können“, so Marion Fromberger zu ihrem Doppelerfolg in Asien. Es hat sich ausgezahlte für die im Aalener Racingteam angestellte Profi-Mountainbikerin, denn sie hat nun drei Weltcupsieg in ihrer Vita stehen. Den letzten in Leh, bei welchem Fromberger einen sehr detaillierten Rennplan verfolgte.

Vollgas im Zeitlauf, Vollgas im Finale und dazwischen möglichst keine Energie aufwenden. Fromberger gewann den Zeitlauf und konnte damit stets von der optimalen Startposition 1 in die Heats gehen. Hier sah man sie nahezu das gesamteRennen nicht aus dem Sattel gehen, sie versuchte Kräfte zu sparen, wo es nur ging. Auf den letzten 1.000 Metern wardas allerdings anders, Fromberger setzte sich an die Spitze des Feldes, öffnete schnell eine Lücke so dass auch einekonditionsstarke Mariske Strauss aus Südafrika ihre Überholfahrt nur bis Platz zwei fortsetzen konnte - und hinter Fromberger blieb.

Marion Fromberger gewann ihr drittes Weltcup-Rennen

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