Wem gelingt der Liga-Restart?

Großdeinbach gegen Topfavorit Unterkochen - Neuler gegen Gerstetten mit Topspiel-Flair.

Ostalbkreis. Zehn Monate Spielpause, keine Absteiger, keine Aufsteiger, und dennoch herrscht vor dem ersten Spieltag der Bezirksliga logischer Weise viel Unsicherheit. Wie haben sich die Mannschaftsgefüge verändert? Wer kommt mit guter Form aus der langen Pause? Der erste Spieltag wird Orientierungshilfe geben. Am Sonntag rollt der Ball auf den Plätzen ab 15 Uhr.

Für Unterkochen – Tabellenführer zum Zeitpunkt der Absetzung – startet die neue Runde in Großdeinbach. Der TSV lag abgeschlagen mit nur zwei Punkten am Tabellenende. Ziemlich klar verteilt sind deshalb die Favoritenstellungen, der FV peilt schließlich den Aufstieg an, da sollte der erste Auswärtsdreier gleich die Richtung vorgeben. Der VfL Gerstetten – in der „Drittelsrunde“ der Vorsaison fast gleichauf mit den Unterkochenern – hat, ebenfalls auswärts, beim TV Neuler die deutlich höhere Hürde. Der TVN will im zweiten Jahr unter Trainer Gioacchino Colletti wieder im vorderen Drittel landen. Gerstetten wird aber von einigen Teams der Liga auch der ganz große Wurf mit der Meisterschaft zugetraut. Eine Paarung, in der Topspiel-Flair mitschwingt.

Für die Gmünder, FC Bargau und SG Bettringen, die im Vorjahr mit Neuler gleichauf auf den Verfolgerplätzen lagen, geht es mit personellen Umbrüchen und Heimrecht in die Saison. Bettringen erwartet Steinheim, Bargau den SV Lauchheim – letzterer lag in der Vorsaison auf Augenhöhe und will da auch wieder hin. Hofherrnweiler II, Vorjahresdritter, geht als Favorit ins Heimspiel gegen die Klosterstädter der Sportfreunde Lorch. Der FC Spraitbach startet die Mission „Klassenerhalt“ zuhause gegen die TSG Schnaitheim.

Zwei Duelle zwischen Aalener und Heidenheimer Teams stehen zudem an: Schwabsberg will nach dem überraschenden Pokalaus gegen Hermaringen ein Erfolgserlebnis, der SSV Aalen hofft auf Zählbares zum Start gegen die TSG Nattheim – die aber bei den Buchmachern favorisiert sein dürfte.

Für Kirchheim/Dirgenheim geht es erstmals nach der Auflösung der Spielpartnerschaft mit Trochtelfingen bei der SG Heldenfingen/Heuchlingen los, die im Vorjahr mit guter Punktausbeute aufhorchen ließ (12 Spiele, 20 Punkte). bel

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