„Wie wir aktuell dastehen ist super“

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Der SV Waldhausen (am Ball Jeffrey Janik) spielt bislang eine überragende Saison und belegt nach 13 Spielen den zweiten Rang. An diesem Samstag kommt nun der Tabellendritte SC Geislingen auf das Härtsfeld.
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Der SV Waldhausen ist stark in die Saison gestartet und belegt nach 13 Spielen den zweiten Tabellenplatz. Nun steht an diesem Samstag das Spitzenspiel gegen den SC Geislingen an.

Aalen-Waldhausen

Rund ein Drittel der Landesliga-Saison ist vorbei und ein Team von der Ostalb sorgt derzeit mächtig für Furore. Der SV Waldhausen belegt mit aktuell 27 Punkten den zweiten Tabellenplatz. Achtmal ging die Mannschaft von Jens Rohsgoderer bereits als Sieger vom Platz. Dazu stellt man mit 13 Gegentoren nach 13 Spielen zusammen mit dem TV Echterdingen die aktuell beste Abwehr.

Auf dem Härtsfeld freut man sich zwar sehr über den aktuellen Lauf, doch man weiß die Situation auch richtig einzuschätzen. „Wie wir aktuell dastehen ist natürlich super und der Punkteschnitt ist top. Dennoch ist alles sehr eng beisammen und jeder kann jeden schlagen. Die Punkte, die wir aber jetzt holen, tun uns im weiteren Laufe der Saison im Kampf um den Klassenerhalt natürlich richtig gut“, so Waldhausens Abteilungsleiter Michael Weber.

Dass es derzeit so gut läuft liegt vor allem an zwei Punkten: der Fitness und dem Team-Spirit: „Wir haben drei bis vier Wochen früher mit der Saisonvorbereitung begonnen, als die meisten anderen Mannschaften in der Liga – und gerade in den vergangenen Spielen hat sich das nun bezahlt gemacht. Ab der 65. Minute können wir nochmals eine Schippe drauflegen“, berichtete Harald Drabek, zweiter Vorsitzender des SV Waldhausen.

Der Zusammenhalt beim Härtsfeld-Team wird großgeschrieben. „Die Mannschaft legt immer alles in die Waagschale - und egal wer spielt oder wer zu ersetzen ist: Derjenige wird aufgefangen und der andere nimmt dann mit derselben Leistung seinen Platz ein. Bislang gab es da keinen Abfall – und nur so haben wir auch eine Chance weiterhin gute Ergebnisse zu erzielen und bestehen zu können. Man braucht mit Sicherheit knapp 50 Punkte um nicht in die Relegation zu müssen oder gar abzusteigen“, so Trainer Jens Rohsgoderer.

Die Mannschaft steht zwar Wochenende für Wochenende auf dem Platz und zeigt spektakulären Fußball, doch wichtig ist auch das Team um das Team. „Unsere Physiotherapeuten Janine Eiser und Michael Rehor machen eine überragende Arbeit und haben heilende Hände. Sie bringen unsere Jungs immer auf Vordermann, damit sie spielen können. Aber auch Co-Trainer und Torwarttrainer Thomas Adametz leistet einen großen Beitrag dazu, dass die Mannschaft aktuell so stark dasteht“, berichtete Harald Drabek.

An diesem Samstag steht nun ein Spitzenspiel an. Der Tabellendritte SC Geislingen wird zu Gast in Waldhausen sein. Beide Mannschaften sind derzeit punktgleich. So schätzt Trainer Jens Rohsgoderer den Gegner ein: „Der SC Geislingen ist für viele Trainerkollegen der absolute Top-Favorit in der Liga. Der Kader gibt das auch her und die Neuverpflichtungen zeigen das auch. Es ist ein ausgeglichenes Team, mit hoher Qualität. Sie haben sich auf die Fahne geschrieben, aufsteigen zu wollen. Von daher wissen wir schon, dass es ein dickes Brett zu bohren gibt. Nichtsdestotrotz wollen wir alles geben und schauen, was letztendlich dabei herausspringt.“

Die Fans können sich also auf ein packendes Spitzenspiel an diesem Samstag um 15.30 Uhr freuen.

Man braucht mit Sicherheit knapp 50 Punkte.“

Jens Rohsgoderer, Trainer SV Waldhausen

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