Wolfs Anspruch: ein Auswärtssieg

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Feste Größe im defensiven Mittelfeld: Daniel Elfadli (links) will am Dienstagabend mit dem VfR Aalen auswärts beim FK 03 Pirmasens gewinnen und den zweiten Sieg in Folge feiern.ÌFoto: Eibner
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Nächste Englische Woche: Die Ostälbler gastieren an diesem Dienstag beim FK 03 Pirmasens. „Sechs Punkte aus drei Spielen wären nicht schlecht.“, sagt der Trainer. Anpfiff: 19 Uhr.

Aalen

Uwe Wolf hat den Gegner wie immer akribisch analysiert. Hat sich übers Personal informiert, hat Stärken und Schwächen ausgemacht. Nach außen allerdings sagt der Trainer des VfR Aalen: „Pirmasens interessiert mich nicht. Wir fahren dort hin, um zu gewinnen. Das ist unser Anspruch.“ Den Worten müssen an diesem Dienstagabend im Sportpark Husterhöhe Taten folgen.

Wolf gab sich am Montagnachmittag vor der Abfahrt nach Rheinland-Pfalz gewohnt angriffslustig. Nach dem ersten Saisonsieg gegen Schott Mainz (3:1) sieht der Fußballlehrer sein Team „auf dem richtigen Weg“. Daran ändern auch die vorangegangenen Niederlagen beim FSV Mainz 05 II (1:3) und im WFV-Pokal in Bissingen (0:1) nichts. „Es war doch klar, dass nicht alles auf Anhieb funktioniert“, sagt der 54-Jährige und stellt klar, dass die Mannschaft Zeit brauche, sich zu entwickeln. Aber: Das Heimspiel gegen Schott Mainz habe gezeigt, dass der Entwicklungsprozess voranschreitet. „Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war richtig gut.“ Wolf sagt, dass seine Elf „mit Herz und Mentalität gespielt und eine hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft gezeigt hat“. Diese gelte es jetzt zu bestätigen. „Wir wollen in Pirmasens nachlegen“, sagt der Trainer und wagt schon einen Blick nach vorne: „Wenn wir aus den ersten drei Spielen sechs Punkte holen wäre das nicht schlecht.“

Zunächst aber muss am Dienstagabend dieser anvisierte Dreier eingefahren werden, und dazu kann Wolf nahezu aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den noch immer verletzten Daniel Bernhardt, Jonas Arcalean und Sean-Andreas Seitz hat Aalen alle Profis an Bord. Auch Steffen Kienle, der am Samstag nach einem Foul behandelt wurde und kurz danach das Feld verließ. „Die Auswechslung war nach der langen Verletzungspause allein der Physis geschuldet. Steffen ist fit“, sagt Wolf, der allerdings nicht ausschließt, in Pirmasens den einen oder anderen neuen Spieler zu bringen. Und: Auch eine Rückkehr zur Dreierkette sei eine Option. „Wir wollen flexibel sein, das macht uns schwerer ausrechenbar.“ Wobei Wolf klarstellt, dass die Systemfrage nicht entscheidend sei. Stattdessen wolle er das beste Personal aufs Feld schicken. Und nachdem Gino Windmüller zuletzt unglücklich agierte, war die Umstellung auf die Viererkette die logische Konsequenz. „Gino hat selbst den Anspruch an sich, eine andere Leistung zu bringen“, sagt Wolf.

Und dann geht der Trainer doch noch auf den kommenden Gegner ein, der aus den ersten beiden Partien vier Punkte geholt hat. „Pirmasens hat zwar Dennis Chessa an den TSV Steinbach Haiger verloren, trotzdem ist dies eine Mannschaft, die über die Physis kommt und eine hohe Einsatzbereitschaft hat.“

Das hat der VfR Aalen in der Vorsaison zu spüren bekommen, als er mit 0:2 den Kürzeren zog. „Wir haben dort noch etwas gut zu machen“, sagt Uwe Wolf.

So könnten sie spielen:

VfR: Layer - Volz, Stanese, Odabas, Heckmann - Korb, Elfadli - Müller, Abruscia, Kindsvater - Kienle

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