Yusuf-Serdar Coban bleibt ein Blau-Weißer

+
Freuen sich über die Verlängerung (von links): TSV-Abteilungsleiter Siad Esber, Yusuf-Serdar Coban sowie Betreuer und Pressewart Marcel Esber.

Der TSV Essingen verlängert mit seinem Mittelfeldstrategen.

Essingen.  Ein wichtiger Baustein in der Mannschaft des Fußball-Verbandsligisten TSV Essingen ist Yusuf-Serdar Coban. Bereits seit 2019 schnürt der gebürtige Aalener seine Schuhe für die Blau-Weißen und wird das zwei weitere Jahre tun. Coban hat einen neuen Kontrakt beim TSV unterzeichnet. „Ich bin glücklich und zufrieden in Essingen“, sagt Coban selbst bei der Vertragsunterzeichnung. Bis 2024 gilt das neue Arbeitspapier.

„Wir freuen uns natürlich, wieder mit einem Leistungsträger verlängert zu haben. Yusuf ist enorm wichtig für unser Spiel“, sagt Frank Sigle, Sportlicher Leiter des TSV. Eine so lange Verweildauer bei einem Verein hat der 25-Jährige noch nie erlebt, bereits zahlreiche Stationen hat er hinter sich gebracht, dabei durchaus exotische. In der Jugend kickte er für den VfR Aalen, was noch nichts von Exotik aufweist. Dann aber wechselte Coban zu Stoke City in die U18, 2012 war das. Dort schaffte er auch den Sprung zu den Profis, kam jedoch nur zu Einsätzen in der U23. Zwischenstation auf der Insel war für ihn noch Stockport.

Weiter ging es zur TSG Hoffenheim II, ehe der Deutsch-Türke 2017 zu Alanyaspor in die Türkei wechselte. Weitere Stationen in der Türkei waren Istanbulspor und Inegölspor, ehe es für Coban wieder zurück nach Deutschland ging. Knapp ein Jahr lang kickte Coban für den Berliner AK, ehe er dann zum TSV Essingen wechselte. Und hier bleibt er erst einmal. „Wir sind zwar nur ein Verbandsligist, aber hier wird unglaublich professionell gearbeitet, auch neben dem Platz, was mir sehr gut gefällt. Wir wollen aufsteigen, das ist ein weiterer Grund, warum ich verlängert habe. Diese Aufgabe haben wir noch nicht erfüllt“, gibt Coban einige Gründe an, warum er in Essingen bleiben möchte.

Diese Saison verlief für den TSV alles andere als nach Plan, dennoch darf man laut Coban den Begriff „Oberliga“ auch weiterhin den Mund nehmen. „Ja, definitiv, weil es unser Anspruch ist. Wir wollen da hoch, wir gehören da hoch – und dafür müssen wir in der kommenden Saison alles geben“, fährt Coban fort.

Vor allem Coban selbst möchte einen gehörigen Teil zu seinen Zielen beitragen. „Meine Aufgabe ist es, Tore zu schießen und Tore vorzubereiten. Je häufiger mir das gelingt, desto besser ist es für die Mannschaft“, sagt Coban. So einfach ist das. In dieser Saison hat es für ihn persönlich schon ganz gut geklappt: Zehn Treffer und neun Assists stehen für ihn zu Buche. Aber in der kommenden Saison dann möchte der Mittelfeldspieler mehr.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Kommentare