Zeitenjagd auf deutscher Rekordstrecke

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Die vier LAC-Läufer Thomas Schamberger, Alexander Gotz, Sebastian Haas und Jean-Pierre Sedita starten in Valencia.

Läufer des LAC Essingen wollen einen schnellen Freiluftabschluss beim Stadtmarathon in Valencia.

Essingen. Der Stadtkurs im spanischen Valencia zählt zu den schnellsten Marathonstrecken der Welt. So verbesserte dort Amanal Petros im Vorjahr den deutschen Rekord auf 2:06:27 Stunden. Nun wollen vier Läufer des LAC Essingen die schnelle Strecke nutzen, um zum Abschluss der Freiluftsaison Bestzeiten zu jagen: Für Alexander Götz (M40), Thomas Schamberger (M30), Jean-Pierre Sedita (M35) und Sebastian Haas (M40) ist dabei jeweils eine Zeit unter der Drei-Stunden-Marke das Ziel.

„Wir Vier trainieren regelmäßig zusammen und haben uns dieses gemeinsame Ziel gesetzt“, sagt Alexander Götz. Seit zehn Wochen läuft die Vorbereitung auf Basis eines selbst mit Fachliteratur erstellten Aufbauplans, mit Laufeinheiten an jedem zweiten Tag, Intervallläufen und langen Einheiten.

Training mit der Familie

„Wir waren letztes Jahr schon in Valencia und es hat uns so gut gefallen, dass wir wieder hin wollten“, sagt Götz. Am Samstag steigen sie in den Flieger, am Sonntag, 4. Dezember, ist der Lauf, am Montag geht es zurück. „Das wird ein toller Jahresabschluss. Wir wollen auf der flachen Strecke schnelle Zeiten laufen“, sagt Götz.

Dass der Aufwand für diesen Lauf groß sein würde, war den vier Mannschaftskameraden klar. Groß war die Unterstützung der Familien, die sogar an der Standard-Trainingsstrecke Richtung Oberkochen einen Verpflegungsstand aufbauten, und die Einheit mit Musik zum Event werden ließen, erzählt Alexander Götz.

Nun hoffen die Vier, sich bei ihrer Zeitenjagd gegenseitig motivieren und unterstützen zu können. Der schnellste der Gruppe ist Schamberger, der eine Zeit unter 2:45 Stunden anvisiert. Götz lief im Vorjahr in Valencia persönliche Bestzeit mit 2:54:19 Stunden und will nun Richtung 2:49. Für Haas und Sedita gilt es, unter die Drei-Stunden-Marke zu kommen, was Sedita im Vorjahr um lediglich 20 Sekunden verpasste.

Vorteil: Bekannte Abläufe

Die Erfahrung aus dem 2021er-Start soll nun helfen, auf der Strecke alles rauszuholen. „Wir kennen die Abläufe, haben das gleiche Hotel und einer von uns wird morgens auf der Strecke unsere Trinkflaschen platzieren, sodass wir genau wissen, wo wir etwas bekommen werden“, schildert Götz. Auf den ersten zehn Kilometern will er sich am schnellen Schamberger orientieren, dann „wird man sehen, was geht. Die anderen laufen konsequent ihre Pace mit der Pulsuhr“. Im Ziel wollen die LACler möglichst über Bestzeiten jubeln. Aber zuvor kommt die Anstrengung: „Wir freuen uns wirklich, dass wir dort zu viert gemeinsam an den Start gehen können“, sagt Götz.

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