Zieht das Spitzenquintett einsame Kreise

+
Der FC Bargau (weißes Trikot) ist an diesem Sonntag zu Gast beim Schlusslicht TSV Großdeinbach. Kann die Elf von Kevin Hegele dann drei Punkte einfahren?

Vorne setzten sich Tabellenführer und engste Verfolger langsam ab.

Ostalbkreis. Richtig schön eng geht es weiter an der Spitze der Bezirksliga zu, das „Bäumchen-wechsel-dich-Spiel“ um die Tabellenführung geht weiter. Die ersten fünf Teams liegen innerhalb nur eines Sieges Differenz, weil Bettringen zuletzt Punkte liegen ließ und weil Schwabsberg weiter siegt und überrascht und dran bleibt.

An Spieltag 14 könnte alles noch deutlicher werden, weil aus den Top-Fünf kein direktes Duell ansteht. Nach Schwabsberg kommt am Sonntag (Anpfiff: 14.30 Uhr) dagegen der Sechste, der SV Lauchheim, der bei einer Niederlage gegen die so heimstarken Schwabsberger (nur Siege) schon sieben Punkte Rückstand auf die Topclubs haben würde. Außerdem erwartet Bettringen den Liga-Siebten, TSG Hofherrnweiler-Unterrombach II. Gelingt auch der SG ein Heimdreier, wäre der Rest des Feldes vorerst weit abgehängt. Aber soweit ist es ja noch nicht.

Zumal ja auch die vermeintlich „kleineren“ Gegner die bittersten Punktverluste bescheren können. Für Unterkochen und Neuler stehen Heimspiele gegen Gmünder Teams an. Der FVU empfängt Spraitbach, der TVN die Sportfreunde Lorch. Eigentlich sollte das Spitzenduo gegen den 15. und 14. des Klassements klar die Nase vorn haben. Eigentlich. Für Nattheim (29 Punkte) geht es zum Nachbarn nach Schnaitheim in ein Heidenheimer Duell, in dem man nach der bisher starken Runde ebenfalls favorisiert geht. Aber Schnaitheim (21) wird den Konkurrenten nicht freiwillig davonziehen lassen.

Ebenfalls Derbyflair gibt es in Großdeinbach, wo der heimische TSV den FC Bargau empfängt. Ersterer wird sich auf genau diese Spiele mit „Extrabedeutung“ fokussieren, um kleine Lichtblicke zu erkämpfen. Bargau reist aber mit Wut an, will den Frust der vergangenen teils unglücklichen Niederlagen vergessen machen.

Für den SSV Aalen sprechen drei ungeschlagene Spiele in Serie, vor allem die Unentschieden in den Heimspielen gegen Schwabsberg und Bettringen sind starke Resultate. Nun geht es zur SG Heldenfingen/Heuchlingen, ein Mittelfeldteam mit ausgeglichener Bilanz, gegen die ein Sieg – wie es zuletzt Konkurrent Spraitbach gelang – gut fürs Punktekonto wäre.

Außerdem: Gerstetten gegen Krichheim/Dirgenheim und Hermaringen gegen Steinheim.

bel

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

WEITERE ARTIKEL

Kommentare