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Zieht's Uwe Wolf wieder zum VfR Aalen?

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Uwe Wolf
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Beim VfR Aalen ist er freigestellt. Trotzdem bestimmt der Fußball weiter sein Leben: Uwe Wolf schaut genau hin, was bei seinem Ex-Verein passiert. Dass sein Nachfolger Christian Demirtas das System verändert hat. Dass er Außenbahnspieler Benjamin Kindsvater zum Stürmer umfunktioniert hat. Und den Fußballlehrer zieht's vor allem raus auf die Plätze.

Nach seinem Abstecher nach Spanien, mit Besuchen bei Real Madrid und Atletico Madrid, war der 54-Jährige nun in Italien. Beim Serie-A-Spiel Udinese Calcio gegen Sampdoria Genua. „Ich schaue mir jede Woche ein Fußballspiel an“, sagt Wolf.

Und wo zieht's Uwe Wolf als nächstes hin? „Mal schauen, vielleicht schaue ich mir Sascha Mölders an.“ Der ist Stürmer. Spielt seit Januar für die SG Sonnenhof Großaspach. Und trifft am Freitagabend auf den VfR Aalen. Es ist ein Spiel, in dem die Elf von Trainer Christian Demirtas gewaltig unter Druck steht. Denn nach sechs Spielen ohne Sieg ist der VfR plötzlich wieder in Abstiegsgefahr, und für die Großaspacher ist das Derby die Gelegenheit, wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Aber vielleicht starten die Aalener nun eine ähnliche Serie wie in der Hinrunde: Da folgten auf den 2:1-Sieg gegen Großaspach drei weitere Dreier: mit 2:1 gegen den VfB Stuttgart II, 1:0 gegen den FSV Frankfurt und 1:0 gegen den FC Homburg.

Patrick Faber war krank. Marc Ruppert ebenso. Damit musste die TSG Hofherrnweiler ohne seine beiden Trainer im Auswärtsspiel beim SV Fellbach (2:2) antreten. Das Sagen auf der Bank hatte deshalb Teammanager Christoph Discher, der kürzlich erst seine Trainer-B-Lizenz verlängert hat. Und der hatte neben dem Punktgewinn auch zwei schlechte Nachrichten im Gepäck: nämlich zwei Ausfälle, die der Verein in der bevorstehenden englischen Woche kompensieren muss. Oliver Rieger hat sich eine Bänderverletzung zugezogen. „Er wird uns diese Woche auf jeden Fall fehlen“, sagt Vorsitzender Achim Pfeifer. Das gilt auch für Daniel Rembold, der in Fellbach glatt Rot gesehen hat. „Zuerst ist es eine Tätlichkeit vom Gegner, die der Schiedsrichter nicht sieht. Erst dann rempelt Daniel seinen Gegenspieler weg ...“, ärgert sich Pfeifer.

Abseits des Platzes richtet sich der Blick bei der TSG Hofherrnweiler weiter auf die kommende Saison. Ein Teil des Kaders hat bereits verlängert. Zu tun gibt es aber trotzdem noch genug: Denn die Aalener Weststädter wollen zehn weitere Kicker an sich binden: Keeper Jakob Pfeiderer, Magnus Haas, Benjamin Schiele, Pius Kuhn, Jeton Avduli, Timo van Eerden, Maximilian Blum, Simon Schneider, Kadir Ciraci und Daniel Serejo. „Wir wollen mit all diesen Spielern die Zusammenarbeit fortsetzen“, sagt Vorsitzender Achim Pfeifer.

Das passiert Marco Grüttner selten: dass er ins eigene Tor trifft. Dieses Missgeschick ist dem 36-Jährigen im Spiel gegen die SF Dorfmerkingen unterlaufen. Immerhin: Auf der anderen Seite hat der Ex-Torjäger des VfR Aalen aber auch getroffen. Für Grüttner war's bereits der 20. Saisontreffer. Damit führt er die Oberliga-Torjägerliste klar vor einem anderen Ex-Aalener an: Niko Dobros hat 15 Mal für den FC Nöttingen getroffen. Dass in dieser Saison der Torschützenkönig aller Oberligen bundesweit eine Trophäe erhält, findet Grüttner gut. Nur: Hoffnungen auf diesen Pokal macht er sich kaum - weil Ex-Bundesligaprofi Martin Harnik (TuS Dassendorf) bereits 28 Tore seinem Konto hat. „Es ist unrealistisch, dass ich das noch einhole.“

Nach der Absage aller Wettkämpfe in Russland: Für die Skispringerinnen steht am Wochenende in Oberhof der letzte Weltcup der Saison auf dem Programm. Nach ihrem Verzicht bei der Raw Air in Norwegen will Anna Rupprecht beim Finale unbedingt am Start sein. Ob's dazu kommt, ist noch nicht sicher. Bundestrainer Maximilian Mechler will kurzfristig entscheiden, ob die Mixed-Weltmeisterin des SC Degenfeld fürs DSV-Aufgebot nominiert. Sicher nicht am Start ist in Oberhof Carina Vogt. Die Olympiasiegerin von 2014 plant stattdessen, im Continental-Cup anzutreten. Und das wäre ebenso ein spannender Saisonabschluss, denn die Reise geht über den Atlantik. An drei Wettkampforten werden die letzten Springen in B-Weltcup ausgetragen: in Park City, Whistler und Lake Placid.

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