Zu wenig Zauber in Frankfurt

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Richmond Aririguzoh (Merlins Crailsheim), GER, HAKRO Merlins Crailsheim vs. s.Oliver Wuerzburg, 14.11.2021, Viertelfinale BBL Pokal, Spielzeit 2021/2022

Die Merlins Crailsheim müssen sich den Fraport Skyliners mit 73:80 geschlagen geben.

Frankfurt. Nach der zweiwöchigen Länderspielpause waren die HAKRO Merlins Crailsheim am Sonntag zu Gast bei den Fraport Skyliners. Am Ende haben die Zauberer mit 73:80 verloren.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte Merlins-Center Bogdan Radosavljevic für das erste Highlight von Downtown. Nach sechs Spielminuten war es TJ Shorts II, der den Korbleger zum 11:5 verwandelte und Heimcoach Ocampo zur ersten Auszeit des Spiels zwang. Mit 21:14 führten die Merlins nach dem ersten Viertel.

Den zweiten Abschnitt eröffnete Nationalspieler Len Schoormann mit starkem Drive für die Gastgeber - nach dem erfolgreichen Dreier von Moore zum 21:23 nahm auch Crailsheim Headcoach Sebastian Gleim sein erstes Timeout. Doch die Gäste kamen in der Phase in keinen Rhythmus. In den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels erzielte das Offensivstärkste Team der Liga nur zwei Zähler. Anders als Schoormann: der Frankfurter Guard lief richtig heiß und brachte seine Farben erstmals in Führung (24:23). Die Hohenloher suchten nun Jaren Lewis, der fünf Zähler in Folge erzielte und die Führung zurückbrachte (24:28). In der Schlussphase der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Mannschaften, sodass es folgerichtig mit Gleichstand (35:35) in die Pause ging.

Wieder war es Center „Boggy“ Radosavljevic, der trotz Kontakt den Ball im Korb unterbrachte und damit sein Team in Hälfte zwei erstmals auf die Anzeigetafel. Frankfurt verteidigte allerdings weiterhin stark, sodass die sonst so offensivfreudigen Crailsheimer nur schwer zu Korberfolgen kamen. In der 26. Spielminute sorgte Wirbelwind Shorts II für Aufsehen, als er nach einem sehenswerten Steal im Fastbreak nur durch ein Foul zu stoppen war. Ungewöhnlich allerdings: der Point Guard ließ beide Freiwürfe liegen, die Skyliners konnten ihrerseits „coast-to-coast“ abschließen und gingen wieder in Führung (47:44). Im kompletten Spiel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, kurze Läufe wurden schnell wieder gestoppt. Dementsprechend ausgeglichen ging es in die finalen zehn Minuten (55:53).

Und in diese starteten die Gastgeber stärker. Die beiden deutschen Wank und Brenneke erzielten die ersten fünf Zähler, sodass Gleim bereits nach der ersten Minute des vierten Viertels mit einer Auszeit reagierte. Vier Minuten vor dem Ende stand es 71:59 für Frankfurt - das war die Vorentscheidung. All die Bemühungen einer späten Aufholjagd scheiterten, am Ende mussten sich die Zauberer mit 73:80 geschlagen geben.

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