Zum Auftakt gibt es eine Niederlage

+
Foto: Jan-Philipp Strobel

Der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau verliert zuhause mit 22:29 gegen TuS Vinnhorst. Der TVW läuft dabei schon früh einem deutlichen Rückstand hinterher.

Schwäbisch Gmünd

Vor fast 600 Zuschauern in der Gmünder Rundsporthalle hat der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau mit 22:29 gegen Tus Vinnhorst aus Niedersachsen verloren. Die Gäste machten insgesamt etwas weniger Fehler, deshalb war der Sieg letztlich nicht unverdient. Besonders bitter: Andreas Toba und der russische Olympiasieger Artur Dalaloyan waren nicht richtig fit.

„Im Vorfeld hatte ich gesagt: Wer weniger Fehler macht, gewinnt. Wir haben den einen mehr gemacht und sind dadurch relativ schnell in Rückstand geraten. Das konnten wir dann letztlich nicht mehr aufholen“, so das Fazit von Wetzgaus Trainer Paul Schneider. Auch wenn es zum Auftakt eine Niederlage für den TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau gab, über einen Punkt war Trainer Paul Schneider dennoch sehr froh – dass wieder viele Zuschauer das Team anfeuern konnten. „Es ist einfach super, ich möchte mich bei allen Zuschauern bedanken, die uns unterstützt haben.“

Die etwa 600 Zuschauer sahen einen ausgeglichenen Start. Am Boden setzten sich die Gastgeber aus Schwäbisch Gmünd Wetzgau knapp mit 6:5 durch. Der Spanier Nestor Abad Sanjuan holte insgesamt fünf der sechs sogenannten Scores. Danach kam es zum zweiten Gerät, dem Pauschenpferd. Mit 0:10 musste sich Wetzgau den Gästen geschlagen geben. „Das Pauschenpferd war klipp und klar der Knackpunkt. Da haben wir 0:10 verloren. Es gab viele Haltungsfehler und die Abgänge waren nicht in Ordnung. Daran müssen wir arbeiten, damit wir mehr Sicherheit bekommen. Bei den Ringen, dem anschließenden Gerät, war Vinnhorst dann einfach besser“, so Paul Schneider. 0:5 lautete das Ergebnis an den Ringen. Nach drei von insgesamt sechs Geräten lag Wetzgau mit 6:20 in Rückstand.

Doch nach dem Sprung konnten sich die Fans berechtigte Hoffnungen auf eine fulminante Aufholjagd machen. Es gab ein glattes 8:0, dabei punkteten alle vier Turner: Valentin Zapf markierte drei Scores, Glenn Trebing und Felix Pohl je zwei und Arne Halbisch holte zum Abschluss schließlich noch einen Punkt.

So stand es plötzlich nur noch 14:20 und alles war wieder möglich. Doch beim fünften von insgesamt sechs Geräten, dem Barren, schlichen sich letztlich zu viele Fehler ein. Die Folge: Vinnhorst konnte sich durch ein 8:1 wieder absetzen.

Vor dem Königsgerät, dem Reck, lautete der Zwischenstand 15:28. Nur eine dicke Überraschung hätte den TVW noch auf die Siegerstraße bringen können. Diese blieb jedoch aus – trotz eines 7:1. Nestor Abad Sanjuan holte dabei vier der insgesamt sieben Scores. Außerdem waren noch Arne Halbisch und Carlo Hörr erfolgreich. Am Ende gewannen die Gäste des TuS Vinnhorst gegen den TV Wetzgau mit 29:22. Moderiert wurde der gesamte Wettkampf von Günther Wildner, der die begeisterten Zuschauer mit seinem fundierten Wissen stets auf dem Laufenden hielt, das Kunstturnen auch für Anfänger greifbar machte - und somit näher brachte. So fiel sein Fazit aus: „Es war ein sehr spannender Wettkampf, trotz des relativ klaren Ergebnis. Letztlich hatte der TuS Vinnhorst etwas stabiler geturnt als der TV Schwäbisch Gmünd- Wetzgau.“

Wichtiger Wettkampf

Bereits am kommenden Samstag (17 Uhr) steht in der heimischen Großsporthalle der nächste Wettkampf an. Es kommt zum Duell gegen den deutschen Meister TG Saar. Für Trainer Paul Schneider zählt dann nur eines, der Sieg: „Andernfalls sind wir weg vom Fenster und kommen nicht in das Finale.“

Publikumsliebling Helge Liebrich appelliert dabei schon einmal an die Fans: „Wir brauchen jeden Einzelnen hier, um die Halle buchstäblich brennen zu lassen. Gegen die TG Saar haben wir noch eine Rechnung offen, nach dem verlorenen Finale im vergangenen Jahr.“

Wir brauchen jeden Einzelnen.“

Helge Liebrich, TV Wetzgau
Foto: Jan-Philipp Strobel
Foto: Jan-Philipp Strobel
Foto: Jan-Philipp Strobel
Foto: Jan-Philipp Strobel

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare