Zum Rückrundenstart in Köngen

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TSGV Waldstetten

Der TSGV Waldstetten muss am Sonntag auswärts antreten.

Waldstetten. Fußball-Landesligist TSGV Waldstetten muss zum Start in die Rückrunde an diesem Sonntag (14 Uhr) auswärts beim TSV Köngen antreten. An die Köngener hat man nicht die besten Erinnerungen, denn das Heimspiel im Sommer ging mit 1:3 verloren.

Julius Bäumel konnte nach einem zwischenzeitlichen 0:3 gerade einmal Ergebniskosmetik betreiben. Mirko Dolls Erinnerungen an diese Partie sind allerdings nicht die schlechtesten, schließlich war er zu dieser Zeit im Urlaub, wie er schmunzelnd sagt. Ernst aber fügt er an: „Das hatten wir damals so natürlich nicht erwartet.“ Auch hier waren es wieder individuelle Fehler, die den TSGV auf die Verliererstraße gebracht hatten.

Beflügelt hat dieser überraschende Sieg zum Start den kommenden Gastgeber der Löwen jedoch nicht. Mit 14 Punkten steht der TSV auf dem vorletzten Platz, geht in die Partie gegen die Doll-Elf jedoch mit einem 5:0-Sieg im Rücken, den man im Kellerduell gegen Deizisau erringen konnte.

Vorteil auf Kunstrasen

„Eigener Kunstrasen, dazu dieser Sieg. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Köngen anders auftritt als noch im Hinspiel“, mutmaßt Doll. Da stand Köngen tief, konterte und lauerte auf Fehler der Waldstetter – mit Erfolg. Einen solchen gab es auch in der vergangenen Partie in Frickenhausen – und der sorgte am Ende auch für den Unterschied, 0:1 verlor der TSGV. „Das ist vor allem deswegen bitter, weil wir insgesamt ein gutes Spiel gemacht, unsere Chancen aber auch wieder nicht genutzt haben“, sagt Doll.

Nicht mit dabei sein wird Waldstettens 17-Tore-Mann Liridon Elezaj, der sich am vergangenen Wochenende den gelb-roten Karton einhandelte. Das Training abbrechen musste Serkan Özgür mit Rückenbeschwerden und auch Beytullah Cinar ist angeschlagen. Auf diese beiden Spieler aber hofft Doll noch, der sich im Vorfeld der Partie noch mit dem Deizisau-Trainer unterhalten wird, um noch mehr über den Gegner erfahren zu können. Die Trainingsbedingungen unter der Woche waren mal wieder suboptimal.

Eingeschränktes Training

Sieben Spieler aus dem Kader standen Waldstettens Trainer zur Verfügung, der Rest wurde mit Akteuren der zweiten Mannschaft aufgefüllt. „Die Situation ist schlimm, in solchen Trainings kannst du natürlich nichts automatisieren. Da kann ich individuelle Fehler in den Spielen fast schon nachvollziehen. Es ist aber müßig, Woche für Woche über das gleiche Thema zu sprechen. Die Situation ist so – und so werden wir sie annehmen“, sagt Doll.

Er nimmt seine Mannschaft trotz aller Umstände in die Pflicht, vor allem auch, weil man zuletzt zwei Niederlagen in Serie hat einstecken müssen: „Wir müssen uns in Köngen noch einmal strecken und einfach alles raushauen, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“

Das wäre auch angesichts der doch immer noch etwas angespannten Tabellenlage und im Hinblick auf die bevorstehende Winterpause gut für Waldstetten – denn die Abstiegszone taucht im Rückspiegel durchaus noch auf.

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