Zuspielerin gefunden: Paloma Kraft verstärkt die DJK

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Die DJK bekommt eine neue Zuspielerin: Paloma Kraft kommt vom MTV Ludwigsburg nach Gmünd und verstärkt das Team ab sofort. Von links: Athletiktrainer Christopher Schopf, Paloma Kraft, Trainer Hannes Bosch und Abteilungsleiter Klaus-Jürgen Roos.

Die DJK Gmünd findet vor Saisonstart eine Zuspielerin.

Schwäbisch Gmünd. Es war das lange Zittern um die Besetzung der so wichtigen Position. Nachdem sowohl Stamm-Zuspielerin Pavla Stara, als auch Ersatz Lisa Denzinger nicht mehr zur Verfügung stehen, ist nun die Nachfolge gefunden. Die 19-jährige Paloma Kraft wechselt vom MTV Ludwigsburg nach Schwäbisch Gmünd. Kraft spielte in der dortigen Oberligamannschaft, schnupperte aber hin und wieder Regionalliga-Luft und wird die DJK nun als Stammzuspielerin antreiben.

„Sie ist jung und hat richtig Bock hier zu spielen und etwas zu bewegen“, blickt DJK-Trainer Hannes Bosch voraus. Dabei verschweigt er aber auch nicht, dass Kraft ihre Vorgängerin Pavla Stara wohl anfangs noch nicht vollständig ersetzen können wird: „Klar, muss sie noch in die Mannschaft reinwachsen und Erfahrung sammeln. Man darf beim Vergleich aber auch nicht vergessen, dass Pavla mit ihrer Drittligaerfahrung über Jahre super gespielt hatte. Aber an der Athletik für die Regionalliga arbeiten wir grade schon und ich bin super froh, dass Paloma da ist.“

Auch Paloma Kraft schaut gespannt auf die neue Aufgabe in der Regionalliga: „Ich kenne bereits die meisten Mädels und freue mich auf das echt tolle Team und natürlich die Saison“, sagt die 19-Jährige.

Wieder mit 15er-Kader

Bei aller Vorfreude schmerzen dennoch die vielen Abgänge: So hatte Pavla Stara schon länger angekündigt, erst einmal eine persönliche Pause vom Volleyball einlegen zu wollen. Lisa Denzinger legt dagegen eine Babypause ein, kündigte aber bereits an, möglichst schnell wieder aufs Spielfeld zurückkehren zu wollen. Wann dies aber sein wird, ist noch ungewiss. Auch Hanna Arnholdt und Lara König werden in der neuen Saison der DJK nicht zur Verfügung stehen und stellen damit zwei ebenso schmerzliche Abgänge dar.

Personelle Probleme in der Anzahl der Spielerinnen soll es aber dennoch nicht geben: „wir werden wieder mit einem 15er Kader an den Start gehen. Quantitativ bleibt alles beim Alten, qualitativ will ich kein Geheimnis draus machen, dass wir wohl nicht an die Stärke der vergangenen Jahre hinkommen werden“, so Bosch. 15er-Kader heißt dabei aber auch, dass noch weitere Zugänge folgen werden. Noch zwei bis drei weitere Spielerinnen sollen laut dem Trainer bald zur DJK stoßen. Bei zwei davon sei es sogar schon sicher, Namen nennen will Bosch allerdings vorerst noch nicht. Sorgen macht dem Trainer dabei vor allem noch die Mitte: „da sieht es momentan noch mau aus.“

Saisonziel Mittelfeld

Für ihn ist aber jetzt schon klar: „es wird schwer in der neuen Saison, vor allem am Anfang rechne ich damit, dass wir Probleme haben werden“, so Bosch. Denn die Mannschaft müsse erst zusammenwachsen: „wir können jetzt nur eins tun: trainieren, trainieren, trainieren.“ Aber mit einer stärkeren Rückrunde sei dann durchaus ein Platz im vorderen Mittelfeld möglich und auch Ziel. „Ich denke wir werden alle Spiele, die wir in der Vorrunde knapp verlieren, in der Rückründe mit besserer Athletik dann gewinnen“, prognostiziert der Trainer. Abteilungsleiter Klaus-Jürgen Roos ist da schon zurückhaltender: „Unser oberstes Ziel ist es, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Wir wollen in der Regionalliga bleiben“, sagt Roos. Alles andere ergebe sich dann von selbst.

Jan-Philipp Strobel

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