Zweiter Matchball für Bettringen

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Symbolbild

Bettringen tritt in Lauchheim an, Neuler in Kirchheim. Fällt die Titelentscheidung?

Ostalbkreis. Der FC Germania Bargau ist in der Bezirksliga nun schon seit 17 Spielen ungeschlagen und hat zuletzt die Meisterschaftsentscheidung vertagt. Beim 1:1 in Bettringen hat man gegen den Spitzenreiter alles reingehauen und die Serie verlängert. Neuler hatte derweil mit Nattheim Mühe, sicherte sich aber drei Punkte und hält damit den Anschluss. Unterkochen gewann zwar auch, hat aber nur noch rechnerische Chancen auf Platz eins. Platz zwei will man dem TVN aber gerne noch streitig machen. So geht es in den vorletzten Spieltag, der auch im Kampf gegen den Abstieg weiter Hochspannung verspricht.

Für Bettringen steht das zweite „Matchball“-Spiel an: Gewinnt man in Lauchheim ist alles klar, dann dürfen die Korken knallen und die SGB ist faktisch Meister (angesichts der um 31 Tore besseren Tordifferenz). Und selbst ein Unentschieden oder eine Niederlage würden reichen, wenn der TVN beim SV Eintracht Kirchheim/Dirgenheim stolpert. Die Kirchheimer haben nur noch rechnerische Chancen, bei sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz, wollen aber bis zum Schluss alles geben und den Neulermern gern in die Suppe spucken. Darauf hofft auch Unterkochen, dass zu Hause gegen Gerstetten drei Punkte sammeln will, um zumindest die Aufstiegschance über die Relegation noch zu erreichen.

Vier Mannschaften kämpfen um den letzten sicheren Nichtabstiegsplatz, Rang zwölf. Für Spraitbach steht nach dem eminent wichtigen Sieg über den SSV Aalen nun in Hermaringen das nächste Abstiegsendspiel an. Mit einem Sieg in Hermaringen würde man sich am SC vorbeischieben und könnte – wenn Lorch gegen Großdeinbach nicht gewinnen sollte – plötzlich auf eben diesem Rang zwölf und damit über dem Strich stehen.

Für den SSV Aalen geht es auswärts ins Derby zur TSG Hofherrnweiler II. Nur ein Sieg würde die Hoffnungen des SSV am Leben halten. bel

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