Zwischen Pflichtaufgabe und TV-Auftritt

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von links: Hausmeister Werner Haas, Peter Köpple (SWR), Hofi-Maskottchen, Achim Pfeiffer, Oliver Schmid (Kameramann)

Die TSG Hofherrnweiler empfängt den Tabellenletzten.

Aalen-Hofherrnweiler. Das Team aus Friedrichshafen gibt an diesem Samstag seine Visitenkarte im Sportpark der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ab. Anpfiff der Partie des 16. Spieltags ist um 14.30 Uhr.

Eine nervenaufreibende Partie konnten die Zuschauer des Spiels TSV Heimerdingen gegen die TSG am vergangenen Sonntag sehen. Nach einer starken ersten Halbzeit verlor das Team von Patrick Faber und Marc Ruppert im zweiten Durchgang den Faden und ließ bei den Gastgebern berechtigte Hoffnung aufkeimen, die Partie zu drehen. Auch in Unterzahl hatte der TSV mehr vom Spiel, zahlreiche Eckbälle und Chancen auf den Ausgleich. Obwohl mehrere Stammkräfte Trainer Faber nicht zur Verfügung standen, konnte sein Team durch einen gut ausgespielten Konter die Punkte entführen.

Damit festigte die TSG Platz fünf der Verbandsliga und konnte sich unter die Spitzenteams schmuggeln. Patrick Faber kann die Leistung seiner Jungs sehr gut einschätzen und sieht auch noch großes Potenzial nach oben. „Den Bruch unseres Spiels im zweiten Durchgang von Heimerdingen mussten wir analysieren und unsere Schlüsse daraus ziehen. Wir haben es nach einer 2:0-Führung nochmals spannend gemacht, das war unnötig. Die Jungs haben es aber verstanden. Wir müssen daraus lernen und in Zukunft souveräner auftreten“, so der TSG-Trainer.

VfB möchte Anschluss finden

Die nächste Möglichkeit hierzu hat sein Team in der Partie gegen den VfB Friedrichshafen. Das Team vom Bodensee möchte die 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Normannia Gmünd wett machen. Mit neun Punkten rangiert die Truppe von Giovanni Rizzo auf dem letzten Platz der Verbandsliga-Tabelle. Seit acht Spielen warten die „Häfler“ auf einen Sieg. Gegen den 1. FC Heiningen stand der VfB kurz davor. Bis zur 72. Minute führte Friedrichshafen mit 4:2, musste aber in der Schlussviertelstunde noch zwei Gegentreffer hinnehmen und sich mit einem Punkt zufriedengeben. Die Moral in der Truppe ist trotz der Negativserie vorhanden. Die „rote Laterne“ könnte für die TSG ein Warnsignal sein. „Das Feld der Verbandsliga ist sehr ausgeglichen. Wir müssen konzentriert arbeiten, uns sehr gut auf den Gegner einstellen, damit die Punkte in der Weststadt bleiben“, sagt Faber. Wem der Trainer in der Partie gegen Friedrichshafen das Vertrauen schenkt, bleibt abzuwarten.

Einige Spieler konnten unter der Woche wieder am Training teilnehmen und stehen als Alternativen bereit. „Wir werden wieder die bestmögliche Formation für Partie und Gegner auf das Feld schicken. Wer das sein wird entscheiden wir nach dem Abschlusstraining“, sagt der TSG-Trainer abschließend.

Wir müssen konzentriert arbeiten und alles geben.“

Patrick Faber,, Trainer TSG Hofherrnweiler

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