2500 Zuschauer wären machbar

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Michael Weißkopf und Giuseppe Lepore hoffen auf mehr Zuschauer im Stadion – unter strengen Voraussetzungen.
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Der VfR Aalen hat ein Hygienekonzept für die Ostalb-Arena entwickelt. Das muss nun genehmigt werden.

Der VfR Aalen hat ein Stadion-Hygienekonzept entwickelt – nach Vorgaben des DFL-Leitfadens. 2500 Zuschauer könnten demnach sicher zu den Heimspielen des VfR Aalen in die Ostalb-Arena kommen. In Baden-Württemberg gilt momentan aber die Obergrenze von 500 Zuschauern. Deshalb hofft der VfR auf eine Sondergenehmigung.

Der Plan ist ausgeklügelt. Der gilt von den Parkplätzen bis auf die Sitzplätze. Präsidiumsmitglied Michael Weißkopf hat viel Zeit in die Planungen gesteckt, hat die Parkplätze gezählt, ist die Wege zum Stadion abgegangen. Denn auch die mussten ausgemessen werden, um zu wissen, ob die Leute mit genug Abstand aneinander vorbeigehen können.

Auch wenn die anderthalb Abstandsmeter vor den Kassen auf dem Boden markiert, sind: Ab hier sieht der Plan das Aufsetzen einer Mund-Nasen-Bedeckung vor. Dann geht's für den Zuschauer rein ins Stadion, vorbei an Hygienestationen direkt auf seinen personalisierten Sitzplatz. Mit der Personalisierung und der Angabe der Daten per Online-Ticketkauf lässt sich im Ernstfall die Infektionskette leichter nachvollziehen.

Selbstverständlich werden nicht alle Sitzplätze belegt: Jede dritte Reihe bleibt unbesetzt, Zu den Gängen bleibt stets ein Platz frei, es werden nur zwei Plätze nebeneinander belegt.

"Das Stadion bietet optimale Voraussetzungen", so Weißkopf. "Es bringt die Voraussetzungen mit, die man für ein gutes Hygienekonzept braucht."

Mit einer Gesamtkapazität von 14 500 Plätzen verfügt die Ostalb-Arena über ausreichend Kassen und Eingänge, über ausreichend Getränke- und Essensstände und über ausreichend Sanitäranlagen. Die offene Stadionbauweise hat zwar schon manch einen im Winter fast verzweifeln lassen, aber an Durchzug mangelt es in der Ostalb-Arena nicht.

VfR-Fans gehen den Weg mit

Auf der Nordtribüne könnten nach Plan 1600 Gäste Platz nehmen, auf der Süd- 350, 480 auf der West- und 125 auf der mobilen Ostseite. Wobei sich die VfR-Fans in einem Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen dazu entschieden haben, Block O auf der Nordtribüne für sich zu beanspruchen. "Wir haben intensive Gespräche geführt", berichtet Geschäftsführer Giuseppe Lepore. Die Fans seien einsichtig, was das Hygienekonzept anbelangt, denn auch sie wüssten: "Wir brauchen die Zuschauer." Denn die machen nach den Sponsoren den zweitwichtigsten Anteil an den Einnahmen aus. Anders als bei anderen Vereinen bezieht der VfR auch seine Stehplätze mit ein. Und bei einer Anzahl von 2500 Zuschauern wäre es ebenfalls möglich, Gästefans zu empfangen.

Nun wartet man auf Entscheidungen von höherer Stelle, ob oder inwieweit das Konzept genehmigt wird. Dazu soll es in den kommenden Tagen ein richtungsweisendes Gespräch mit den dem Gesundheitsamt geben. Sollte dieses negativ ausfallen, habe man immerhin einen Plan für die nahe Zukunft in der Schublade.

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