Alessandro Abruscia muss nach seinem neuerlichen Fehlschuss Kritik einstecken

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Kapitän Alessandro Abruscia legt sich den Ball zum Elfmeter zurecht - und verschießt.
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Der formschwache Kapitän des VfR Aalen scheitert gegen die TSG Hoffenheim II wieder einmal vom Elfmeterpunkt.

Aalen. Der Kapitän war die tragische Figur beim 0:1. Alessandro Abruscia hat beim Stande von 0:1 einen Elfmeter verschossen. Hinterher gab's deshalb Kritik. Von den eigenen Fans. Und von Trainer Tobias Cramer.

Alessandro Abruscia wollte sich am Tag danach nicht mehr dazu äußern, der Kapitän schwieg. Wobei er ganz genau weiß, dass er die größte Chance zum Ausgleich hat liegen lassen und seine Elf damit um ein mögliches Erfolgserlebnis gebracht hat. „Wenn ich den Elfmeter reinmache, steht's 1:1 - und dann können wir auf jeden Fall etwas mitnehmen“, sagte der Spielführer nach dem Schlusspfiff selbstkritisch. Tobias Cramer fand es grundsätzlich gut, dass Abruscia in dieser schwierigen Situation die Verantwortung übernommen hat. Aber: „Was ich negativ bewerte ist, dass er den Ball nicht mit Überzeugung geschossen hat.“ Was vielen Zuschauern ein Rätsel ist: dass erneut Abruscia zum Elfmeter antrat. Schon in der vergangenen Saison erwies sich der 32-Jährige nicht als sicherer Schütze. Auch da scheiterte er nicht nur einmal. „Jetzt ist es an der Zeit, jemand zu finden, der mit Überzeugung die Geschichte für uns auflöst“, sagt Cramer und deutet damit an, dass künftig ein anderer Profi antritt.

Abruscia allerdings als alleinigen Sündenbock abzustempeln, wäre falsch. Und auch er selbst hat durchaus eine andere Schwachstelle erkannt. „Die zweite Halbzeit war exemplarisch für die vergangenen Wochen, wir haben wieder ein schnelles Gegentor hinnehmen müssen.“ Das hatte der 32-Jährige nicht zu verantworten.

Nahue Noll pariert den Elfmeter von VfR-Kapitän Alessandro Abruscia.

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