Auch für den VfR Aalen ist die Fußballsaison gelaufen

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VfR Aalens Präsidiumsmitglied Michael Weißkopf (links) und Geschäftsführer Giuseppe Lepore haben am späten Dienstagabend vom Saisonabbruch der Regionalliga Südwest erfahren. Der VfR Aalen bleibt in der Regionalliga.
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Am späten Dienstagabend wird der Saisonabbruch beschlossen. Meister Saarbrücken steigt auf. Keine Absteiger.

Seit dem späten Dienstagabend ist es offiziell. Die Fußballsaison der Regionalliga Südwest ist de facto abgebrochen. Der 1. FC Saarbrücken wurde offiziell zum Meister erklärt und steigt in die 3. Liga auf. Es gibt keinen Absteiger. Vier Mannschaften steigen aus den Oberligen in diese Regionalliga auf. Diesen Beschluss fassten am späten Dienstagabend die Spielkommission und die Gesellschafterversammlung der Liga.

Für den VfR Aalen bedeutet dies, dass er diese Fußballsaison auf dem 14. Tabellenplatz abschließen und in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga Südwest spielen wird. Wann diese beginnen wird, steht noch nicht fest. "Wir haben die Lizenzunterlagen fristgerecht eingereicht", erklärte VfR-Geschäftsführer Giuseppe Lepore, als auch er am späten Dienstagabend von der Entscheidung erfuhr. Er gehe davon aus, dass einem zustimmenden Bescheid nichts im Wege stehe.

Nach Bekanntwerden der Entscheidung haben Lepore, Präsidiumsmitglied Michael Weißkopf und Cheftrainer Roland Seitz vereinbart, am Freitag gemeinsam abzustimmen, wie jetzt konkret verfahren werden soll. Noch ist unter anderem der gesamte Profikader in Kurzarbeit.

Nach sechs Jahren der Viertklassigkeit steigt Bundesliga-Gründungsmitglied 1. FC Saarbrücken wieder in die 3. Liga auf.

Wir haben die Lizenzunterlagen fristgerecht eingereicht.

Giuseppe Lepore, Geschäftsfüherr VfR Aalen

Auch in Sachen Absteiger wurde eine Entscheidung getroffen. Dem vor zwei Wochen geäußerten Vorschlag von Regionalliga-Geschäftsführer Sascha Döther wurde zugestimmt. Es wird keine Absteiger geben. Bei bis zu fünf möglichen Absteigern hätte bekanntlich auch der VfR Aalen noch um den Ligaerhalt bangen müssen. Ohne Sieg zum Klassenerhalt hat es aber der TuS Rot-Weiß Koblenz geschafft.

Realistisch scheint es derzeit, dass mit Sonnenhof Großaspach ein Drittliga-Absteiger in die Regionalliga Südwest kommen wird. Auch Kaiserslautern ist in der 3. Liga – die ihre Saison wieder aufnehmen wird – noch nicht gesichert.

Außerdem wird es in der kommenden Saison vier und nicht wie bisher vorgesehen drei Aufsteiger aus den Oberligen geben. Neben dem TSV Schott Mainz, Eintracht Stadtallendorf und dem VfB Stuttgart II wird noch dem Tabellenzweiten aus der Hessenliga, Hessen Kassel, per Quotientenregelung das Aufstiegsrecht zugesprochen. Damit wird die Regionalliga Südwest für die kommende Saison mehr Mannschaften haben als in dieser Saison.

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