Bettringen nimmt die Favoritenrolle ein

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Ein Favorit der anstehenden Bezirksligasaison ist die SG Bettringen. Mit einer sehr guten vergangenen Saison und dem fulminanten Pokalspiel gegen den VfR Aalen sind sie ein heißer Kandidat.
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Nach dem Abbruch in der vergangenen Saison wird jetzt alles auf null gestellt. Doch mehr Teams bedeuten in der Bezirksliga auch mehr Absteiger.

Die Rückrunde hatte noch gar nicht richtig Fahrt aufgenommen, da war sie auch schon wieder vorbei. Die Bezirksligasaison wurde abgebrochen, der Fußball für viele Wochen eingestellt. Elf Mannschaften der Bezirksliga Ostwürttemberg hatten zu diesem Zeitpunkt zwei Spiele gemacht, vier Teams lediglich ein Spiel absolviert, der VfL Gerstetten war noch überhaupt nicht in die Rückrunde gestartet.

Nun startet am 23. August die neue Saison, alles auf Anfang. Und das mit nahezu gleicher Besetzung. Verabschiedet hat sich nur der SV Waldhausen. Nach oben in die Landesliga. Absteiger gab's coronabedingt keine.

Dafür bilden nicht 16 Mannschaften die Bezirksliga Ostwürttemberg, sondern zwei mehr, nämlich 18 Vereine mischen mit. Den Aufstieg aus der Kreisliga haben neben dem FC Spraitbach auch der SSV Aalen und der TV Steinheim geschafft. Ganz einfach wird es da also nicht, sich durchzusetzen – mehr Gegner, mehr Spieltage, starke Vereine. Und die Gefahr, trotz guter Leistungen die Klasse nach unten verlassen zu müssen. Denn Absteiger soll's gleich fünf geben.

Großer Favorit ist sicherlich die SG Bettringen. Im Vorjahr schon auf Rang zwei zum Saisonabbruch und auch in den vergangenen Wochen lief es nicht gerade schlecht für die Mannschaft von Trainer Bernd Maier. Erst der Bezirkspokalsieg und dann das spektakuläre 6:7 gegen den VfR Aalen in der ersten Runde des WFV-Pokals, das im Elfmeterschießen gipfelte. Die Bettringer Elf zeigte sich in der Ostalb-Arena von ihrer besten Seite. Und der Bettringer Trainer zeigte sich sichtlich stolz: "Meine Mannschaft hat alles gegeben." Auch für den Drittplatzierten der vergangenen Saison, den TV Neuler, könnte ein Aufstieg drin sein.

Meine Mannschaft hat alles gegeben.

Bernd Maier Trainer SG Bettringen

Schon sechs Spielzeiten in der Bezirksliga Ostwürttemberg dabei sind die Sportfreunde Lorch, die sich nun deutlich in der Offensive verstärkt haben. Neu hinzugekommen sind Ferhat Karaca vom FC Normannia Gmünd und Niklas Hinderer von der SG Bettringen. Die beiden bringen nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Erfahrung mit, was den Lorchern auf den Weg Richtung Tabellenspitze, zumindest ins obere Drittel, gut helfen könnte.

Nun hoffen die Vereine darauf, dass die Saison 2020/21 gut über die Bühne gebracht werden kann. Mit strengen Hygienekonzepten soll ein Corona-Ausbruch und der damit verbundene Saisonabbruch tunlichst vermieden werden. Denn sicher ist nicht, wie viele Vereine einen solchen Abbruch überhaupt überstehen könnten.

SV Lauchheim gegen den TSV Großdeinbach. Auch dieses Duell wird es kommende Saison wieder geben.

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